Insel Geby am 5. Februar, erreichte 10° N-Br in 127,8° O-Lg am 18. Februar
und ankerte auf der Rhede von Bonghong am 1. März.
' Am 13. Juni verliefs „Pyrmont“ den Hafen von Hongkong wieder und
trat eine Reise nach Netc- Yo>k an. Da es des SYV-Monsuns wegen nicht mehr
geratheu erschien, die Fahrt nach Süden durch die CVuwa-See zu unternehmen,
wurde bei dem angetroffenen mäfsigen Südwinde ein Östlicher Kurs ein
geschlagen. Der Anfang der Fahrt war auch ein ganz befriedigender, und
wurde am 18. Juni der iM«jia«-Kanal passirt. Als es nun aber galt, östlich
von den Philippinen nach Süden hin vorzurücken, traten die herrschenden Ost-
und Südwinde, zusammenwirkend mit ungünstiger Strömung, in solcher Weise
hindernd auf, dafs die Reise hier nur einen sehr langsamen Verlauf nahm.
Bis nach 10° N-Br in 129,3° O-Lg hin, wo man sich am 3. Juli befand, war
der Fortgang noch nicht überaus schlecht, die bis dahin zwar meist sehr un
beständigen Winde kamen doch vorherrschend aus östlicher Richtung, dagegen
hielten die in häufigen und heftigen Böen wehenden südwestlichen Winde,
welche man unweit 4° N-Br an traf, die Bark lange auf nahezu derselben Stelle
fest. Es waren, um von 4,6° N-Br in 132,2° O-Lg nach 4° N-Br in 131° O-Lg
zu kommen, nicht weniger als 10 Tage erforderlich. Am 22. Juli gelang es
„Pyrmont“ endlich, den Aequator iu 129,2° O-Lg zu erreichen. In südlicher
Breite wurden günstigere Verhältnisse angetroffen. Südöstliche Winde, die
zeitweise recht kräftig wehten, ermöglichten dort einen befriedigenderen Fort
gang des Schiffes, und nachdem am 31. Juli die Ow&oy-Passage durchsegelt
worden war, erreichte die Bark am 2. August den Indischen Ocean. Es waren
damals 50 Tage nach dem Beginn der Reise verflossen.
Vom SE-Passate geführt, verfolgte „Pyrmont“ nun einen für die Süd
spitze Afrikas gerichteten Kurs. Der nicht sehr kräftige und beständige Passat
begleitete anscheinend die Bark nicht weiter, als bis nach 21° S-ßr in 81° O-Lg.
In der Nähe dieses Punktes lief der rechtsdrehende Wind für kurze Zeit um nach
SW, doch wehte später noch wieder für längere Zeit stürmischer SE-Wind.
Ein höchster Luftdruck von 778,0 mm wurde am 29. August bei frischem Süd
winde iu der Nähe von 29,5° S-Br in 53° O-Lg beobachtet. Längere Zeit
anhaltende Westwinde wurden südlich vom Passatgebiete kaum angetroffen.
Westwinde, selbst stürmische, waren dort zwar nicht selten, aber stets
folgten auf sie bald wieder östliche Winde. Am 15. September befand sich
„Pyrmont“ in Sicht des Kap der guten Hoffnung und am 19. September wurde
bei kräftigem Südwinde der Parallel von 30° Süd wieder überschritten. Die
Bark hatte südlich von demselben 21 Tage zugebracht und auf der Fahrt von
den Swada-Inseln her 10° S-Br in 123° O-Lg am 2. August, 20° S-Br in
84,5° O-Lg am 16. August und 30° S-Br in 52° O-Lg am 29. August; ferner
90° O-Lg in 19,5° S-Br am 15. August, 60° O-Lg in 27,3° S-Br am 26. August
und 30° O-Lg in 34,5° S-Br am 11. September geschnitten.
Es schien anfänglich als ob aus dem irischen Südwinde, welcher die
Bark wieder über den Parallel von 30° S-Br geführt hatte, sich unmittelbar
der SE-Passat entwickeln wollte. Als jedoch 19° S-Br überschritten worden
war, ging der allmählich schwach gewordene Wind in Mallung über, die fast
vier Tage lang anbielt. Erst am 2. Oktober traf „Pyrmont“ iu der Nähe von
16° S-Br und 8,5° W-Lg den zunächst auch nur noch sehr schwachen Passat,
der erst später auffrisehte und von welchem man bis zum 13. Oktober zu der
in 24,5° W-Lg überschrittenen Linie geführt wurde. Die Bark hatte die zwischen
30° S-Br und diesem Punkte liegende Strecke in 24 Tagen durchsegelt und
auf derselben 20° S-Br in 3° W-Lg am 26. September und 10° S-Br in 14° W-Lg
am 6. Oktober geschnitten.
In nördlicher Breite ging der SE-Passat ganz allmählich in den SW-
Monsun über. Und als dieser letztere Wind das Schiff bis nach 6,5° N-Br in
30,2° W-Lg gebracht hatte, endete er dort am 17. Oktober und es trat eine
drei Tage lang anhaltende Mallung an seine Stelle. Am 21. Oktober stellte sich
in etwa 9,5° N-Br und 30,5° W-Lg der NE-Monsun ein, welcher, später kräftig
und beständig wehend, die Bark für läugere Zeit begleitete. Derselbe wurde
unbeständiger, nachdem 20° N-Br überschritten worden war, und endete am
2. November unweit 20,5° N-Br und 59° W-Lg. Nördlich von diesem Punkte
waren unbeständige Ostwinde jedoch noch für lange Zeit vorherrschend, und