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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 9 (1881)

ferner: der Flaggenmast von Fort Villagnon in: 
22° 54‘ 45,61“ 8S-Br 
43° 9‘ 29,24“ W-Lg.!) 
8. Montevideo. Uruguay. 
Die Beobachtungs-Station lag auf dem Grund und Boden der englischen 
Kirche (Templo Inglez), zwischen diesem und dem Wasser, und zwar war die 
Mitte des Pfeilers des Passagen-Instrumentes 8,5m südlich und 5,2m östlich 
von der SO-Ecke der Kirche. Der SO-Thurm der Kathedrale (Matriz) peilte 
ew N 6° 16‘ 40“ (?) 331,5m von diesem Pfeiler entfernt. Hiernach liegt der 
SO-Thurm der Kathedrale von Montevideo in: 
34° 54’ N 08 S-Br (11) 
3b 44” 49,02° 
oder: 56° 12 1007} W-Lg (3). 
9. Buenos-Ayres, Argentinische Republik. 
Die Beobachtungen wurden auf dem Terrain des Regierungsgebäudes, 
zwischen dessen Mauer und dem es umgebenden eisernen Zaune, angestellt; die 
Mitte des Pfeilers befand sich 43,2 m südlich und 1,2m östlich von der NO-Ecke 
des Gebäudes und rw N39°18‘O 69,5m von dem Orte entfernt, welchen 
Dr. Gould für die Messung des Meridianunterschiedes zwischen Buenos-Ayres 
und Cordova gewählt hatte, und auf dem sich jetzt das Postgebänude befindet. 
Von dem Centrum des Pfeilers peilte die Wetterfahne auf der Kuppel des Zoll- 
hauses rw 887° 2‘30“ 0, 92,6m entfernt. Diese liegt danach in: 
4 ze u ji S-Br (41) 
; » 28,95° 
oder: pg° 99 14,25“ | W-Lg (8). 
Das oben erwähnte Postgebäude (Gould’s Beobachtungs-Ort) liegt nach 
den oben erwähnten Peilungen in: 
34° 36‘ 31,07“ S-Br 
58° 22‘ 17,74” W-Le. 
10. Para. Brasilien. 
Der Pfeiler des Passage-Instrumentes befand sich auf einer freien Stelle 
zwischen dem Zollgebäude und dem Kai, N 29° 5‘0O, 68,7m von dem Beobach- 
tungs-Orte der Offiziere der früheren französischen Vermessung auf dem Dache 
der Säulenhalle an der Nordseite des Zollgebäudes. Die von Commander Sel- 
fridge, U. S. N., als Ausgangspunkt für seine Längenbestimmungen bei den 
Vermessungen der Amazonas- und Madeira-Ströme i. J. 1878 benutzte Stelle 
lag 457m westlich vom Zollgebäude. 
Die Säulenhalle vor dem Zollgebäude von Pard liegt hiernach in: 
x 26‘ HE S-Br (28) 
a 14” 0,04° 
oder: 48° 30‘ 0.6“ } W-Lg (2). 
1) Nach d. „Connaiss. des Temps“ p. 1867 ist diese Länge von E. Liais bestimmt zu 
43° 0’ 43,5“ West, nach d. „Conn, d. T.“ p. 1878 u. ff. zu 43° 7‘ 42” West, nach dem Hydr, Off. 
zu London als sekundärer Meridian zu 43° 9‘ 0,0“ West; nach Admiral Mouchez (s. „Ann. 
Hydrogr. de Paris“, 1867) zu 43° 9‘ 0,5“ West). 
2) Nach den Bestimmungen von E. Fleuriais im Jahre 1867 ist diese Länge — 56° 11‘ 3,5“ 
/s. „Hydr. Mitth.“, 1873, pag. 26), mit Berücksichtigung des Meridianunterschiedes zwischen Paris 
und Greenwich = 9m 21,085 = 2° 20‘ 15,3”, statt MM 20,68 = 2° 20‘ 9”, wie früher angenommen 
wurde. 
Ann. d. Hydr., 1881, Heft I (Januar).
	        
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