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Datum
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Boden-
Ort | Tiefe [Temp.
N-Br | Länge |Fad.| m ! °C
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Station
‚5° 51'
15° 56°
76° 17
76° 19°
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76° 42’
76° 43°
16° 41°
76° 41'
76° 34°
16° 26°
717° 50°
7° 56°
7° 59
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1°47'
4°52' | 10T, 185
J° 29‘W1 1686 3083
I° 911640 2999
70 29° 0| 1686 3083
5910’! 1333 2438
054 11343 | 2456
9° 32 | 948 | 1734
10° 19‘. 1 2110| 201
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Datum
Aug. 12a.
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Ort
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Boden-
Tiefe | emp.)
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18°47' ,
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19° 59° |
30° 0
79° 53°
79° 35°
718° 44‘
78° 43°
789° 42
18° 43°
18° 8’
78° 1'
18° 10
78° 16°
75° 30%
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3°25' „: 416
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5°28‘ | 905
5°40' 7} 459:
8915‘ 1 | 260
10°50)| 195
11°17.\ 61
7°46' 5 | 535
8° 907 | 315
3°53';| 87
808751 :09
13951‘. | 197
14° 125] de
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15° 38‘; 1 60
15° 851 204
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1110| 0,7115
373 | —0.4 U
Die auf Grund der hier mitgetheilten Lothungen und mit Benutzung
anderweitiger, innerhalb dieses Gebietes gemachten Tiefenmessungen von Mohn
angefertigte Tiefenkarte des europäischen Nordmeeres zeigt in den verschiedenen
Tiefenkurven von 100 Fad. (183m) ab, für je 100 Fad. bis 2000 Fad.
(3660 m) und weiter bis 2500 Fad. (4570m), deren Zwischenräume durch
verschiedene Farbentöne von einander unterschieden sind, auf einen Blick die
Tiefenvertheilung in demjenigen Gebiete des arktischen Oceans, welches
zwischen Norwegen und Spitzbergen einerseits und Grönland, Island und den
Gruppen der Färöer-Shetlands-Inseln andererseits liegt.
Aus den Lothungen der „Vöringen“ während der ersten Sommer-
Kampagne (1876) zwischen Norwegen und Island und aus den früher in den
angrenzenden Meeren ausgeführten ergiebt sich zunächst, dafs von den grofsen
Tiefen des Atlantischen Oceans der Meeresboden sich gegen die Britischen
Inseln, die Färöer, Island und Grönland hin erhebt.
„Die Britischen Inseln“ — sagt Prof. Mohn in „Geogr. Mitth.“, 1878,
pag. 4 und 5 — „liegen auf einer Bank, die gen Westen gegen die Tiefe des
Atlantischen Oceans schroff herabfällt, gen Norden sich gegen die Färö-
Shetland-Rinne senkt, den Boden der ganzen Nordsee einnimmt (vgl. „Ann. d,
Hydr. etc.“, 1879, pag. 261) und aufserhalb der Süd- und Westküste Norwegens
gegen die bis ca 730m tiefe norwegische Rinne sich senkt, welche die Küste
des südlichen Norwegens vom Skagerrak aus bis zum Vorgebirge Stat umgiebt.“
Die norwegische Rinne erreicht zwischen Arendal und Skagen eine
Tiefe von 730 m (400 Fad.), sie wird seichter gegen Westen, so dafs die Tiefe
aufsen vor Lister nur 365 m (200 Fad.) und vor den Stavanger- und Hardanger-
Fijorden (in ca 59° N-Br) nur 238 m (130 Fad.) beträgt. Von hier an nimmt
die Tiefe langsam gegen Norden zu, indem sie vor dem Sogne- Fjord (in
ca 61° N-Br) wieder 366 m (200 Fad.) und erst in einem Abstand von ca 85 Sm
von Stat 550 m (300 Fad.) erreicht. Von Stat (in ca 62° N-Br) aus liegen die
norwegischen Küstenbänke aufserhalb der Küste Norwegens, wie ein Plateau,
oft von gröfseren Vertiefungen, besonders aufsen vor den Fjorden, durchsetzt,
das gen Westen sich ziemlich schroff in die Tiefe hinabstürzt. Die Kante,
welche in dieser Weise die Bänke nach See zu begrenzt, die sogen. „Havbröen“,
liegt aufserhalb der Küste von Romsdal und 40 Sm vom Lande und wird hier
„Storeggen“ genannt; weiter nach Norden entfernt sie sich mehr vom Lande,
so dals sie vor Namdalen in 100 Sm Abstand von der Küste liegt.
Von der norwegischen Rinne bis Nord-Spitzbergen und nach Westen bis
zu dem Meridian von ca 5° West erstreckt sich die Kismeertiefe, Diese ist
früher als ein einziges, in den Bodentiefen zusammenhängendes Tiefseebecken
angesehen worden (s. Tafel 1 zu Petermann’s „Geogr. Mitth.“, 1878). Die
beiden letzten Expeditionen der „ Vöringen“ im Sommer 1877 und 1878 haben