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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 9 (1881)

Deutsche Seewarte. 
Mittel, Summen und Extreme für den Monat August 1881 aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste. 
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vie monatlichen r.xtreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den Aufzeichnungen der Barographen in Memel 766,6 mm, 4h p. m. am 3. 
ınd 745,5mm, 2hp,m. am 18., in Neufahrwasser 768,4 mm, 2b p. m. am 3. und 745,7 mm, 10% p. m. am 13., in Swinemünde 769,1 mm, 10% a. m, am 3. und 745,7 mm, 81a. m. am 18., in Wustrow 769,5mm, 105 a. m. am 3. und 745,4 mın, 81 a. m. am 18., in Kiel 768,5mm, 8% a. m. am 3. 
ınd 745,4 mm, 5b a, m. am 18, in Hamburg 769,3 mm, 8 a, m. am 3. und 745,1mm, 2b a. m. am 18., in Keitum 768,0mm, 10h p.m. am 4. und 744,8 mm, 72 a. m. am 18., in Borkum 769,3mm, 3h p.m. am 4. und 745,8 mm, 5% a.m. am 18. — Die mittlere Temperatur wird auf dreierlei 
Weise berechnet, als !/2 (8 a. -+ 8 p.), !/s 8a. + 2p. + 8p.) und 1/2 (Max. + Min.). Für die Monate September bis April wird der Durchschnittswerth aus der ersten und zweiten, für Mai bis August aus der ersten und dritten Kombination als allgemeines Temperaturmittel angenommen, 
was dem wahren Mittel sehr nahe entspricht. Für alle übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungsterminen berechnet, 
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Gröfse 
;rreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10 m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnitts enthält das Procentverhältnifs der Windrichtungen in den 
irei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Ostsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen, Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen- 
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben. Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer 
rgiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten 1/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte construirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgeschwindigkeit de« 
ganzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnitts; daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestens einer Stunde 15 m per Sekunde erreichte oder überstieg, = 
“ Die Rerechnung der Windrichtungen nach %n für die 3 Dekaden der Nordsee sind ohne Benutzung der Benharhtungen von Borkum vorgenommen. da letztere bei Schlufs der Tabelle nach nicht. eingegangen waren. Nie Direktion der Seewarte. 
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