Führt man aber statt der Gänge die Stände der Chronometer ein, so ist
2gı + 3ga + 3gs + 2 gu = 2(82—Sı) + 3 (Sı-— 8) + 3(Sa—S3) + 2(Ss—8ı)
= 285 +81 + Ss—Ss—8S2—281 = 2(Ss—8S8ı1) +S1- Ss,
— 2 (Sa—8S2
also g = Yıo $ 2(8s—8ı) +Sı—8} = ME ESS
und der mittelsie Stand Ss kommt nicht weiter in Betracht, indem er sich hier
und ähnlich bei jeder ungeraden Anzahl von Standbeobachtungen weghebt, wie
schon oben für den Fall n == 3 bemerkt wurde. Die Fortsetzung derselben Be-
rechnungen für andere Werthe von n ergiebt folgende Zusammenstellung der
Resultate:
‚Zahl der Wahrscheinlichster Werth für den täglichen Gang.
a=2, , . g=gı=S8—S1
3... 8 = "lg + 80) = '/a(Ss—Sı) SB
£ ++ + 8 = 10 (881 + 4er + 3g0) = 10 [3(8s—Sı) + So 80} m SE SS
—8$ı) + 2(Ss—S;
5. «+ 8= Un (21 + 3g2 + 3gs + 284) = /.w }2(S;—8ı) + SS} = Ms St Sr)
5(S6— 81) + 3(Ss—S%) + Sı—
80. g= Vo [Sler-+as) + 8lpr+ a) +90} = 2650 1 30s-80) + SarS
St—S 4(5 2(S5—$8
7... 8= 18 {lg +80) + 5(g +8) + 6(0 +00} — ME AED ES
3.08 = | He 9) + 12 +8) + 6) + 168)
1(88—S1) + 5(Sr—8:) + 3(S6—Ss) + Ss—Sı
= +++
24 8 = 1/60 } 4(gt + 8) + 782 + g7) + Has +80 4 1008 +85}
__ 8(S—$Sı) + 6 (S—82) + 4(S7—8:) + 2(86—S0)
7 8 +64 +2
10... 8 = a6 | 9(gL-+ go) + 1600 + 80) +21 +8) +24 +00) + 2505}
9(Sı0-—8ı) + 7(S9—8S2) + 5(Sg—Ss) + 3(St—8ı) + Se—5S5
== 9-4 B+5 EEE 2
u. S. W., wo die Ausdrücke zur rechten Seite sich von selbst weiter entwickeln
lassen.
Für die Beurtheilung der relativen Genauigkeit mehrerer Chronometer hat
os noch ein Interesse, den Zahlenwerth des Minimums kennen zu lernen, welcher
durch Einsetzung des wahrscheinlichsten täglichen Ganges bei den Gleichungen
erreicht wird, In der Anwendung auf die sechs Standbeobachtungen in Rio de
Janeiro (Beisp. 6) ergiebt die Substitution des gefundenen g — -} 2,635 für die
vorhandenen 15 Bedingungsgleichungen Folgendes, wenn die übrigbleibenden
Unterschiede mit v bezeichnet werden:
v vr
8—0=— +263 6,92
—2= +3,27 10,69
3-—8= —2,73 7,45
—9I=— —3,73 13,91
+1 = +3,63 13,18
392.15
v
U 2 =— +5,90 34,86
7—10 = +0,54 0,29
m —17 = —646 41,73
3g— Bm mm 0,09 0,01
76.89
v vs
g—10 = +3,17 10,05
%—19 = —3,19 10,18
— 16 = —2,82 7,95
28.18
U vr
—19 = —0,55 0,30
g—18 = +0,44 0,19
0.49
v vr
5g — 18 — 3,08 9,49
0,49
28,18
76,89
52,15
X(v?) = 167,20
Minimum
Jeder andere Werth von g würde also dies Minimum für die Summe der
Quadrate der übrigbleibenden Unterschiede nicht erreichen. Z. B. mit dem
Werthe von g, welcher aus der zu Anfang erwähnten‘ unvollständigen Formel
8.18+7.194+5.104+3.2+0 333 s .
_ Anni Ehe Aa == 148 = + 2,250 folgt, ergiebt die
Substitution für die Summe der Quadrate der Unterschiede die Zahl 213,48, und
dies ist um 46,28 mehr als das erlangte Minimum. Aehnlich würde es sich mit
jedem anderen Werthe verhalten, welcher von dem gefundenen wahrschein-
Tichsten Werthe verschieden angenommen wäre, z. B, würde g — + 1,700 als