2}
r =. 4 6cotg h und R = 2 cotg H
and A nahe = 57,7" angenommen werden kann. Die Substitution hiervon in
; f _— 8in H — sin h cos D
er cos S + R cos nn won nach Syona Verfahren cos S —orhak DD —
sinh — sin H cos . .
and cos M = 5 H ein‘D ei Wr Se
__ » (sin H—8in h cos sin h—- sin H cos D
r 008 S + Roos M= 4 ( sinh am D — + - 59m D-— )
A sin H sinh
=D (er ma 208 D)
welches sich noch für die Rechnung etwas bequemer machen läfst, wenn man
sin H__ -
aa tg B setzt, womit: .
rcosS + R cos M = 3a D (tg B + cotg B—2 cos D)
22 1 .
sin D (a — COS D) wird.
Encke’s Vergleichung der Resultate dieser Formel mit einem Theil von Elford’s
Tafel gab ausnahmsweise 10” und einmal 12’ Unterschied, meistens aber stimmte
a8 auf die Sekunde überein. Wenn Bremar und Elford sich auch nicht gerade
desselben Verfahrens wie Encke bedient haben, so gab doch schon die getrennte
Berechnung der Refraktionswirkung von Lyons in den Reg. Tables eine Anlei-
tung für ihre Rechnung, während in den Cambridger Tafeln die Refraktions-
wirkung nicht getrennt, sondern mit der Parallaxe verbunden war. ’) Aus den
Cambridger Tafeln konnte also die Tafel von Bremar und Elford nicht ent-
nommen sein, da erstere, nach Absonderung der Hauptwirkung der Parallaxe
mittelst der Formel — Fenh + Fein & doch mehr als die reine Refraktions-
sin D tg D
wirkung enthielten.
Im Jahre 1815 wurde zu Bermuda, ®%) auf Veranlassung des Kapitains der
englischen Marine, Brookes, und zum Gebrauch der jungen Aspiranten seiner
Fregatte „Shannon“ eine Tafel der Reduktion der Monddistanzen gedruckt, wovon
Elford durch den Kommandanten des englischen Schiffes „Albion“, Kapt. Curry,
sine Mittheilung erhielt; aber Elford erkannte darin nur eine treue Kopie seiner
Tafel und empfing von Kapt. Curry die schriftliche Erklärung, „dafs diese Tafel
auf besondere Veranstaltung des Kapt. Brookes zu Bermuda 1815 veröffentlicht
wurde, und von ihm, wie von allen Offizieren unter seinem Kommando als die
kürzeste und leichteste Methode zur Reduktion der Monddistanzen empfohlen
werde,‘
Ferner erschien im J. 1816 zu London von John Turner, unter dem
Titel einer neuen Methode der Monddistanzen, eine Tafel, worin Elford zu
seinem Erstaunen die von ihm 6 Jahre vorher veröffentlichte "Tafel wieder zu
finden glaubte, nur mit dem Unterschiede, dafs Turner die Distanzen von Grad
zu Grad interpolirt habe, welche Elford von 10 zu 10 Graden anführte. Dieser
Vorwurf scheint jedoch unbegründet zu sein, denn Turner’s Tafeln enthielten
auch die bestimmten Höhen von 4 zu 4, resp. von 6 zu 6 Graden u. s. w., und
diese Einrichtung hätte sich doch aus Elford’s Tafel, welche keine bestimmte
Höhe einzeln angab, sondern die Höhen gruppenweise zusammenfafste, nur höchst
ınsicher interpoliren lassen. Viel leichter und sicherer könnte dagegen Turner,
wenn er nicht alles selbst wieder berechnet hat, ‚sich des folgenden Original-
werkes von Norie bedient .haben,. welches damals schon seit einem Jahre
arschienen war: „A set of linear tables for correcting the apparent Distance
of the Moon from the Sun or a Fixed Star for the effect of Refraction:
whereby Lyons’ Method of finding the true distance is rendered one of the
pasiest that have been proposed.“ By J..W. Norie. London 1815 in 8 vo
Price 15 sh.).
7) The third column (of the Cambridge Tables) contains the joint effects of parallax and
refraction. Mackay 1. c. pag. 165,
3) Aus der Vorrede von Elford angeführt. v. Zach, Corresp. astron, VI, pag. 219.