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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 9 (1881)

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Resultate Meteorologischer Beobachtungen von Deutschen und 
Holländischen Schiffen in den Quadraten 146 und 147 des Nord- 
atlantischen Oceans zwischen 40°—50° N-Br und 10°—30° W-Lg. 
Die laut Beschlufs des „Permanenten Komite’s“ des ersten Meteoro- 
logen-Kongresses zu Wien (September 1873) in den Tagen vom 31. August 
bis 2. September 1874 zu London abgehaltene „Konferenz für maritime Me- 
teorologie“, an welcher von Deutscher Seite aus die Herren Prof. Dr. Neu- 
mayer und Kapt.-Lieut, (jetzt Korv.-Kapt.) Stempel Theil genommen haben. 
hatte u. A. folgende Resolution gefafst: 
„Es ist wünschenswerth, dafs jedes (sc. maritim-meteorologische) Institut 
seine Beobachtungen und Resultate derart veröffentlicht, dafs jedes ausländische 
Institut sie auf möglichst leichte Weise seinen eigenen Beobachtungen und Reo- 
gultaten einverleiben kann; das geschieht, wenn die Zahl der Beobachtungen 
nebst den daraus abgeleiteten Mittelwerthen nach einzelnen Quadra t- 
graden zusammengestellt wird.“ (S. „Protokolle d. Verh. d. perman. Komiss.- 
Sitzungen in Wien und Utrecht 1873/1874. Anhang B., pag. 47.) 
Die Deutsche Seewarte hat nach erfolgter Uebereinkunft mit anderen mari- 
tim-moteorologischen Centralstellen, hinsichtlich einer internationalen Theilung 
der Arbeit im Interesse der gemeinsamen Forschung, die Zusammenstellung und 
Veröffentlichung der meteorologischen Beobachtungen für die Eingradfelder 
des Nordatlantischen Oceans zwischen 50° und 20° N-Br übernommen, wodurch, 
wenn dieser Plan zu seiner Vollendung gelangt sein wird, ein geordneter An- 
schlufs an die bereits von dem „Metoorological Öffice“ zu London veröffentlichten 
neun tropischen Quadrate zwischen 20° N-Br—10° S-Br und 10°—40° W-Lg') 
erreicht sein wird, 
Wenn nun auch die Deutsche Seewarte für das bestimmte Gebiet des 
Atlantischen Oceans nicht im Besitze des gesammten vorhandenen Beobach- 
tungs-Materials ist, so ist doch die Ausführung dieses Planes, Dank der freund- 
lichen Mitwirkung des Meteorologischen Institutes in Utrecht, unter Lei- 
tung des Prof. Buys-Ballot, — welches die (auf holländischen Schiffen) in diesem 
Gebiete gemachten Beobachtungen der Deutschen See warte überwies, wogegen 
das Institut in Utrecht die der Deutschen in der China-See navigirenden Schiffe 
erhielt, — wenigstens zum Theil erreicht. Zu diesem Behuf hatten sich die 
beiden benachbarten Schwester - Institute über den Modus der Bearbeitung und 
der Veröffentlichung verständigt und ein Schema vereinbart, nach welchem diese 
Veröffentlichung zu geschehen habe (Arch, d. Deutsch. Seew., I., 1878, pag. 76). 
Dieses Schema liegt den von der Deutschen Seewarte als erste Frucht 
dieser gemeinsamen Arbeiten vor Kurzem veröffentlichten Tabellen der in den 
1 S, „Ann. d. Hydr. etc.“ 1876, pag. 376—383 (mit Diagramm); 1877 pag. 309—328 und 359 
bis 380 (mit 5 Tafeln), Zwischen den Meridianen von 10°—20° und 20°—30° West entsprechen den 
tropischen Quadraten (oder Zehngradfeldern) der nördlichen Halbkugel 2 und 3 (zwischen 
0°—10° N-Br), ferner 38 und 39 (zwischen 10°—20° N-Br) zunächst die von der Deutschen 
Seewarte diskutirten Quadrate 146 (40°—50° N-Br, 10°—20° W-Lg) und 147 (40° — 50° N-Br 
und 20°—30° W-Lg). Ueber die Eintheilung der Erdoberfläche in Quadrate von je 10° Breite und 
10° Länge (Zehngradfelder) s. „Ann, d. Hydr. etc.“, 1875. pag. 134. Anm. 1, 1876, pag. 377, Anm. 1 
und 1877, pag. 309. 
Ana. d. Hydr.. 1881. Heft IY (Aprill
	        
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