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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 9 (1881)

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Wir finden demnach: 
2c= 0,779 
2b= 1,103 
2a — 0,558 
a-+b+e=1,221 
m =a-+6+c-—2a=0,663 
m' =a+ b+c—2bd = 0,118 
mat br 2 — 0.442. 
Setze ich nun k=—m*®*, um das Gewicht des einen Chronometers gleich 
der Einheit zu erhalten, so wird: 
k k k - 
P = SC ==1,00; p'= m = 31,57; pp“ = = 2,25. 
Es haben demnach die Angaben des dritten Chronometers das Doppelte, 
und diejenigen des zweiten das 32fache Gewicht der Angaben des ersten 
Chronometers, 
Im Verlaufe der Zeit werden die relativen Gewichte mehrerer Chrono- 
meter Aenderungen unterworfen sein, und es wird sich daher eine von Zeit zu 
Zeit wiederholte Bestimmung empfehlen. 
Meteorologische und hydrographische Notizen über die Küsten 
von Japan. ) 
II. Notizen über das Klima von Japan. 
In den letzten Jahren ist das Klima von Japan Gegenstand eingehender 
Untersuchungen von Seiten dreier ausgezeichneten Meteorologen und Geographen 
gewesen, des Professor J. Rein zu Marburg,*) Dr. Al. von Wojeikof in 
St. Petersburg?) und Dr. H. Fritsche,*) Direktor des russischen Observatoriums 
zu Peking. Die ersteren Beiden kennen Japan aus eigener Anschauung und 
konnten deshalb auch um so mehr charaktervolle Schilderungen der klimatischen 
Verhältnisse dieses Landes liefern, der letztere hat eine sehr werthvolle Zu- 
sammenfassung, Bearbeitung und Darstellung alles bisher über meteorologische 
Beobachtungen in Ost- und Südost-Asien vorliegenden Materials gegeben. 
Wir theilen hier zunächst aus dem oben angezogenen Werke Rein’s 
einige allgemeine Bemerkungen über das Klima von Japan mit. 
„Die japanischen Inseln bilden das langgestreckte östliche Gebiet des 
nordöstlichen Monsun-Gebietes, worunter wir die nächsten Grenzländer 
des Gelben und des Japanisch- Tatarischen Meeres verstehen wollen, von Formosa 
und der Fukian-Straßse bis zur Mündung des Amur. Das Klima dieser ganzen 
Region wird nämlich wesentlich durch die Herrschaft der Monsune geregelt, 
warmer und feuchter Südwind (von dem Stillen Ocean herkommend) im Sommer, 
kalter und rauher Nord- und Nordwestwind (von dem benachbarten Kontinente 
1) I. s. diese Annalen, pag. 74—87. 
% J. J. Rein: „Japan, nach Reisen und Studien im Auftrage der Königlich preufsischen Re- 
gierung dargestellt, Bd, I, Natur und Volk des Mikadoreiches,“ Leipzig, W. Engelmann (630 Seit.), 
Kap. VI, pag. 120—152; ferner dessen Rektorats-Rede an der Universität zu Marburg, 1876, pag. 1 
bis 37, und Festrede zur Jahresfeier der „Senkenbergischen Naturforscher-Gesellschaft zu Frank- 
furt a, M.“, 1877: „Die Strömungen im nördlichen Theile des Stillen Oceans und ihre Einflüsse auf 
Klima und Vegetation der benachbarten Küsten“. 
3) „Zeitsch. d, österr. Ges. f, Meteor,“, Bd, XIII (1878), pag. 1—9, 25-—28, 
4) „Ueber das Klima Ostasiens, insbesondere des Amur-Landes, China’s und Japans“, Separat- 
titel von Bd, IV, Abth. II der „Reisen und Forschungen‘im Amur-Lande“, von L. von Schrenck. 
St Petershurg. 1878
	        
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