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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 9 (1881)

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Der Strom behält von Kap Zaka ab seine östliche Richtung, bleibt aber 
immer einige Seemeilen vom Lande entfernt, Die Gezeiten laufen unter Land 
nur in sehr geringer Stärke, jedoch ist es Segelschiffen, welche nach Osten 
bestimmt sind, nicht zu rathen, sich der Küste zu sehr zu nähern. 
Von Hino-Misaki bis zu den Okzi-Inseln läuft der Strom Ost, bei süd- 
westlichem Winde oft mit grofser Geschwindigkeit. Der Strom scheint seine 
östliche Richtung lange zu behalten, denn Schiffe, welche von Yutsi sima nach 
SW steuern, werden fast immer südlich und östlich, nach dem Lande zu, versetzt. 
In der Wakasa-Bai setzt die Fluth von Kap T'ana nach der Tanabe-Bucht 
in geringer Stärke, die Ebbe dagegen nach Kap Noto und zwar in grofßer Stärke, 
während die Fluthhöhe eine unbedeutende ist. 
Bei Kap Noto läuft innerhalb der vorliegenden Riffe und Felsen der 
Strom sehr stark, wodurch viele Stromkabbelungen verursacht werden. Dicht 
unter Land hingegen trifft man Gegenströmungen, welche Umstände diese 
Gegend für Segelschiffe sehr gefährlich machen. 
In der Toyama-Bucht sind die Gezeiten regelmäfsig, aber schwach. Sie 
wechseln alle 12 Stunden. Die Fluthhöhe bei Springzeit beträgt nur 60cm; Hoch- 
wasser kommt nur einmal in 24 Stunden vor. Die Gezeitenströmungen folgen 
der Richtung des Landes, mit kleinen Abweichungen, welche durch Flüsse oder 
Buchten verursacht werden. 
Zwischen der Insel Sado und dem Festlande, bis nördlich hinauf nach 
Awa sima, scheint der Strom meistens nach Norden zu setzen; nur bei starken 
nordöstlichen Winden wird derselbe vollkommen umgewendet. 
Von Awa sima nordwärts bis Tabu sima ist zwischen diesen Inseln und 
dem Festlande kein nördlicher Strom bemerkbar, aufserhalb derselben aber läuft 
er in nordnordöstlicher Richtung, mit Annäherung an die Bittern Rocks an Stärke 
zunehmend; derselbe setzt schliefslich bei der Zsugar-Strafse vorbei stark nach 
Norden. 
‘Schlufs folgt im nächsten Heft.) 
Eingänge von meteorologischen Journalen bei der Deutschen Seewarte 
im Monat Oktober 1880. 
ol 
Name 
des Schiffes 
„Orpheus“ 
„Patagonia“ 
„Maria Adelaide“ 
‚Tucia“ 
„Adm, Prinz Adalbert“ 
„Elisabeth“ . 
„Border Chief“ 
„Savannah“ 
„Oberb. von Winter“ 
„Hermann Friedrich“ 
„Werra“ 
D. .„Sakkarah“ 
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Kapitän 
J. R. Reiners 
E. H. Hellwege 
B. Krause 
O. Ascher 
L. Leibauer 
A. L. Kessal 
D. Schierloh 
F, Tebelmann 
C. Scheibe 
R. Niejahr 
J. Seedorf 
B. H. W. Danielsen 
Rheder 
A. Schiff 
F.. Laeisz 
Alex. Gibsone 
C. Wichard 
Fr. Heyn 
J.C. Godeffroy & Sohn 
C. Paulsen 
Siedenburg, Wendt&Co. 
Th. Bischoff & Co. 
H. Bauer 
D. H. Wätjen & Co. 
Dampfsch.-Gesellsch. 
Kosmos 
Heimaths- 
hafen 
Elsfleth 
Hamburg 
Danzig 
Stettin 
Danzig 
Hamburg 
Elsfleth 
Bremen 
Danzig 
Rostock 
Bremen 
Hamburg 
Reise 
Cardiff, Santa Catharina, La- 
guna, England 
Hamburg, Manila. Belle Isle 
New-York, Danzig 
Pillau, New-York, Danzig 
London, Pensacola, Newcastle 
Hamburg, Port Adelaide, Lon- 
don 
London. Melbourne, London 
Antwerpen,Key West,Galveston, 
Liverpool, New-York, Bremen 
England, Boston, St. John, 
Glasgow, Quebec 
Hull, Archangel, Gloucester 
Newcastle, San Francisco 
Dar 
Dauer der 
Beobachtung 
2 Mon. 27 Te. 
9 
20 
L 
A 
3 
.» 22, 
14, 
17, 
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