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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 5 (1877)

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Spitze und Riff 0zy.') Zwischen der Spitze und dem Riff Ozy ist auf 
14.6 Met. Wasser ein guter Ankerplatz, aber um ihn aufsuchen zu können, muss 
man Ortskenntniss haben, Die Ozy-Felsen sind schr zahlreich und haben Höhen 
von 6 bis 12 Met. 
Eine Klippenreihe von 9 bis 15 Met. Höhe befindet sich südwestlich des 
Kaneka-Felsens in 2° 30’ Süd-Br. und 40° 49’ Ost-Lg. 
Nach Mittheilung des Sub-Lieutenant G. R. Gordon von I. Br. M. S. 
„Briton“, 1873, ist der Kaneka-Fels, welcher bei der gleichnamigen Spitze 
liegt, 11 bis 12 Met. hoch. 
Insel Lamo.?) Für Schifte mit 2.7 Met. Tiefgang ist ein Fahrwasser 
zwischen dem Riffe an der Westseite der Lamo-Bucht hindurch und längs der 
Westseite der Insel Lamo, Dieses Fahrwasser wird gewöhnlich von den Sklaven- 
händlern benutzt. 
Hafen Lamo. Von der Lamo-Bucht führt für Schiffe mit 3 Met. Tief- 
gang ein Fahrwasser nach dem gleichnamigen Hafen. Das Tita-Fahrwasser von 
der Manda-Bucht nach Lamo fällt bei Niedrigwasser trocken. 
Anmerkung. Man hat Grund anzunehmen, dass die Wassertiefen in der 
Lamo-Bucht auch auf der Barre des gleichnamigen Hafens seit den letzten 
Jahren beträchtlich abgenommen haben. Die Schiffe, welche hier ankern wollen, 
sollten sich deshalb der Spitze Shella nur in der Peilung NE nähern und Ras 
Katto (östliche Einfahrtsspitze) nicht südlicher als Ost in Peilung bringen, da 
dieses die nördliche Grenzlinie des Ankerplatzes ist, auf dem sich nicht 
weniger als 9 Met. Wasser befinden. 
Wenn man in den Lamo-Hafen einsegeln will, muss man ein Boot zum 
Lothen voraussenden. 
Insel Manda. Nach Mittheilung des Capitain G. J. Malcolm R. N., 1875, 
ist es am besten, bei Niedrigwasser in die Manda-Bucht einzulaufen, da dann 
die meisten Untiefen trocken sind. An jeder Seite des nach der Manda-Bucht 
führenden Fahrwassers liegen Felsen und Klippen, deren genaue Lage noch 
nicht hestimmt ist. 
Dicks Head!) liegt in 1° 39‘ Süd-Br. und ist ein niedriges steiniges Vor- 
gebirge mit einer leichten Erhebung in seiner Mitte; an der Südseite desselben 
ist eine rothe Sandstelle. Von Osten gesehen, scheint die steinige Seite des 
Vorgebirges in der Mitte eine Oeffnung oder eine schmale sandige Bucht zu 
haben. Die kleinen Inseln in SW von Dicks Head sind niedrig und flach. 
Insel Castle. Der einzige Landungsplatz auf dieser Insel ist an der Süd- 
west-Seite eine kleine sandige Bucht. Auf dieser Insel sind weder Bäume noch 
Sträucher. 
Dicht hinter der ersten Inselkette nördlich der Insel Castle erblickt man 
dicht am Strande einige weisse Gräber. 
Die Spitze oder das Vorgebirge Fair ist ein steiler, runder, felsiger 
Berg, welcher von dem Sandstrand aufsteigt. Er ist das am besten zu erkennende 
Object, mit Ausnahme des Berges Rozier, zwischen dem Vorgebirge Dicks und 
dem Hafen Durnford. Von Süden gesehen erscheint dieser Berg wie eine Insel. 
(4leich südlich der Spitze Fair sind einige weisse Sandstellen, welche am 
Nachmittag von See aus sehr gut zu erkennen sind. Nördlich der Spitze Fair 
ist eine kurze Kette kegelförmiger. 30 Met. hoher Felsen, welche sich dicht am 
Strande hinzieht. 
Die kleinen Inseln, welche südwestlich der Spitze Fair in 1° 34‘ Süd-Br, 
liegen. sind niedrig und flach, haben aber schroffe Ufer, 
Die Spitze Sherwood liegt in 1° 30‘ Süd-Br., ist niedrig und nach See 
zu felsig, mit einem kleinen flachen Hügel. Die längste Seite derselben befindet 
sich nach Süden zu. Die Spitze ist nicht besonders kenntlich, höchstens wenn 
ein Schiff dicht längst dem Lande steuert. ‘ 
!) s. a. a. O. pag. 216, 217, 
7 s. a. a. O0. pay. 221—9224
	        
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