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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 5 (1877)

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die Monate October und November fiel; traten nur zweimal südliche Winde auf, 
obgleich diese aber nur leicht waren, setzte doch eine hohe Dünung in die 
Bucht; das Landen wurde jedoch dadurch nicht unterbrochen. 
Landungsplatz, Ungefähr !/a Kblg. südlich von dem Monument ist der 
beste Landungsplatz; von dieser Stelle führt auch ein guter Weg nach Kona. 
Proviant, Rindfleisch, Geflügel; süsse Kartoffeln, und Pisang kann man 
zu Karakakoa, und Wasser zu Naipupu, an der SE-Seite der Bucht, erhalten. 
Der Wasserbehälter (Cisterne) ist jedoch verfallen; in Folge dessen ist das Wasser 
in allen Brunnen in der Nähe der Kaawaloa Cove brackig. 
Segelanweisung. Nach Angabe des Navigating-Lieutenant J. M. Lloyd, 
von I. Br. M. S. „Tenedos“, 1874, muss man den 4194 Met. hohen Gipfel des 
Mauna Loa in E’/A4N in Peilung bringen und dann in dieser Richtung nach 
der Karakakoa-Bucht zu steuern. Der Gipfel dieses Berges ist sanft ansteigend, 
während derjenige des 26 Seem. im Norden des Mauna Um liegenden, 4160 Met, 
hohen, Mauna Kaah zerklüftet ist. 
Die Kairua- (Kailua) Bucht. Von der Karakakoa-Bucht erstreckt sich 
13 Seem. weit, bis zu der Kairua-Bucht, die Küste ungefähr nach NWzN. Die 
Kairua-Bucht ist von See aus an den beiden daselbst befindlichen Kirchen und 
an einer westlich der Bucht stehenden Kokospalmen-Gruppe leicht zu erkennen. 
Peilt man den 19 Seem, in NW vom Mauna Loa liegenden, 2384 Met. hohen 
Mauna Huarart NEzE, so führt diese Richtung in die Kazirua-Bucht. 
Kawaihae- oder Townaihai-Bucht. Diese an der Westseite der 
Insel Owhyhee gelegene Bucht, liegt nach Angabe des Navigating - Lieutenant 
W. $. Chambre, von I. Br. M. S. „Fantome“, 1876/77, 16 Seem. südlich der 
das NW-Ende der Insel bildenden Spitze Upolhe. 
Wenn man sich dieser Bucht, von Westen kommend, nähert, so erblickt 
man zunächst ein weisses Grab, welches Achnlichkeit mit einem Kirchthurm 
hat, und dann -kommt der, nördlich eines tiefen Thalcs stehende Leuchtthurm 
iu Sicht. Die geographische Lage des Leuchtthurms ist ungefähr 20° 3‘ Nord-Br. 
amd 155° 44‘ West-Lg.?) 
Ankerplatz. I. Br. M. S. „Fantome“ ankerte: ungefähr 4 Kblg. von der 
Küste entfernt, auf 16.5 Met. Wasser, Sandgrund, als der Leuchtthurm EzN, 
das Grab E'ZN und Morat NEzE®/4E peilten. Ungefähr 91 Met. östlich von 
En Ankerplatz entfernt liegt eine rothe Festmachertonne für die Post- 
ampfer, 
2. Insel Mowee oder Maui. 
Makee oder Makini heisst nach Angabe des Navigating - Lieutenant 
E. S. Clapp, von IL Br. M. S. „Scout“, 1872, :eine kleine, an der Westküste 
nahe am Südende der Insel Mowee liegende Einbuchtung; ihren Namen hat die- 
selbe nach einem Pflanzer erhalten, dessen Besitzung ungefähr 5 Seem. östlich 
des Landungsplatzes auf einem Plateau an der Seite des Mauna Haltakala, 
610 Met, über der Meeresfläche, Megt. 
Von See aus ist der Landungsplatz von Makee an dem 152 Met. hohen 
Berg Roupd Hill, auf dessen Gipfel cim Flaggenmast steht, leicht zu erkennen. 
Der eben erwähnte Berg befindet sich auf einer Landspitze ungefähr 1 Seem. 
südlich des Landungsplatzes. Wenn man sich dem Landungsplatz nähert, so 
bekommt man. mehrere in der Nähe des Landungsplatzes stehende Häuser und 
die aus Steinen aufgeführte Kirche in Sicht, 
Ankerplatz. Der Ankerplatz, mit 18 bis 22 Met. Wassertiefe und Sand- 
grund, ist ungefähr 3 Kbig. von dem Landungsplatze entfernt; man peilt von 
Jemselben: den Flaggenmast auf Round Hill in SzW%/4W, den Schuppen am 
Strande in ENE’/AE, und das Nordende der Insel Molokinit mit der Insel 
Tahoorowa, in WSW'/4W, in Deckpeilung. Von dem Ankerplatze bis nahe am 
Strande nehmen die Wassertiefen allmählich bis auf 5.5 Met. ab. 
Für die hier regelmässig verkehrenden Schooner liegen in der Näho des 
Landungsplatzes zwei Festmachertonnen; die innere derselben ist auf 9 Met, 
and die aussere auf 14.6 Met. Wassertiefe verankert. 
A S. „Nachr. f. Seef“. 1877. No. 624
	        
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