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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 5 (1877)

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Ostküste der nördlichen Insel von Neu-Seeland. 
Insel Rangitoto im Hafen von Auckland.) Nach einem Bericht des 
Hafenmeisters J, J. Burgess zu Auckland vom Jahre 1876 ist in der Nähe 
des Riffes, welches die Westseite der Insel Kangztoto umgiebt, eine blinde 
Klippe entdeckt worden, welche sich 1.2 Met. unter der Meeresfläche befindet 
und von 6.4 Met. Wasser umgeben ist. Westlich won dieser Klippe ist auf 
6.4 Met. Wasser, in folgenden Peilungen, eine schwarze Tonne verankert 
worden: Leuchtthurm auf dem Felsen Bean, in SSEi; nördlicher Kegelberg aut 
der Insel Rangitoto, in NEzE'4AE; und die Bake auf dem Rangitoto-Riff, in 
NzW23/4W. 
Da sich bei der Insel Rangitoto, östlich der Tonne, ’auch noch Untiefen 
befinden, so sollten die Schiffe nicht ostwärts von der Tonne passiren. Die 
Variation beträgt 14° 15‘ Ost. 
Kahau-Klippen und Rangatira-Untiefe.?) Nach Mittheilung des 
Zoll-Departements zu Wellington liegen die Kahau-Klippen ungefähr 30 Seem. 
nordöstlich vom Cap Palliser in 41° 22‘ Süd-Br. und 175° 51‘ Ost-Lg. Die 
Klippen sind jedoch nicht identisch mit der Spitze Kohaw (Kohan), wie solches 
in der „Hydrographic Notice“ No, 18, London 1876 (s. No. 504 d. „Nachr. f. 
Seef,“ 1876), angegeben war. 
Die Untiefe, auf welche der Dampfer „Rangatira“ seiner Zeit aufgelaufen 
war, liegt 2 Seem. ENE von der Kahau-Klippe entfernt. Das Wetter war zur 
Zeit des Unfalls nebelig, so dass keine genaue Ortsbestimmungen gemacht 
werden konnten. Es sollen sich in dieser Gegend noch andere Untiefen befinden, 
deren Lage jedoch unbekannt ist. Die Variation beträgt 15° 20‘ Ost. 
Cook - Strasse. ©) 
Vorgebirge Baring bei Port Nicholson. Nach der „Vietoria Govern- 
ment Gazette“ vom 3. November 1876 erstreckt sich 2'% Kblg. in NW%/4AW von 
dem Vorgebirge Baring ein 1 Kblg. breites und 3 Kblg. langes Riff, welches 
8 bis 13 Met. tief unter der Meesesfläche liegt und sich parallel mit der Küste 
hinzieht. Bei stürmischem Wetter brandet die See auf demselben. 
Wenn man die Spitze Pencarrow in NzW peilt, so bleibt man so- 
wohl von diesem Riff, als auch von den anderen bei dem Vorgebirge Baring 
befindlichen Untiefen westlich frei, und hält man die Spitze Taourakira, frei 
von dem Vorgebirge Baring, in E'4S, so bleibt man südlich von den Un- 
tiefen frei. 
Klippe Toms. Ungefähr 5/4 Seem. südlich der Klippe Toms liegt 11 bis 
18 Met. unter Wasser eine Bank. Von der 11 Met.-Stelle peilt man den 
TEA SS in N!AE und den Karori-Felsen in Linie mit dem Cap Terawiti 
in NW, 
Auf dieser Bank sind, besonders zur Zeit der Fluth, Stromkabbelungen 
gesehen worden. 
Man muss längs der Küste zwischen dem Cap Terawiti und dem Vor- 
gebirge Sinclair, um diese Bank zu vermeiden, sowohl das Cap Terawiti westlich 
frei von dem Karori-Felsen, als auch den Leuchtthurm auf der Spitze Pencarrow 
züdlich frei von dem Vorgebirge Sinclair halten. 
Die Klippe Luna, welche kürzlich von Capt. Fairchild entdeckt 
wurde, liegt 1.s Met. unter Wasser, ungefähr !/» Seem. von der Küste entfernt, 
wenn der ca. 9 Kblg. entfernte Karori-Felsen SEzE und das Macmanaman-Haus 
ENE'/4E peilen, Die Klippe ist an allen Seiten steil abfallend, 
Zwischen dem Vorgebirge Sinclair und dem Cap Terawiti setzt der 
Strom recht auf die Küste zu, und ist deshalb beim Navigiren in dieser Gegend 
grosse Vorsicht zu gebrauchen. 
Cap Jackson?) im Queen Charlotte Sund. Die Schiffe müssen die im 
Norden des Cap Jackson befindliche Boots-Passage vermeiden, denn bei der 
vor kurzem angestellten Untersuchung dieses Fahrwassers wurde gefunden. 
i) S. „New Zealand Pilot“, 4. ed., 1875, pag. 19, und „Nachr. f. Seef,“ 1876, No. 870, 
) a a. O. pag. 116, und „Nachr. f. Seef.“ 1876, No, 504, und 1877, No. 376, 
) a. a. O. pag. 119, 126, 127, und „Nachr. f, Seef.“ 1877, No. 105. 
5a, a O0. pagı 146.
	        
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