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befindet. Der ganze Raum von dieser Stelle, sowohl nach der OUstspitze, wie
auch nach der Nogu- Insel, ist voller Unticfen. 4 Secm. SzW'.W von der
Insel Sesarga liegt ein kleines mit Buschwerk bestandenes Inselchen; von dem-
selben erstreckt sich 5 Seem. weit nach Osten zu ein Riff. In der Mitte des
Riffes ist ein Fahrwasser und die See brandet auf den flachen Stellen des Riffes
mit furchtbarer Gewalt,
Harbor-Insel, Nordwestseite von Rendova, Die „Barracouta“ lief
zwischen den Untiefen hindurch, welche die Einfahrt zu einem kleinen Bassin
im Hafen bilden. Das Bassin liegt ungefähr 5 Seem. in SW von der Rendova-
Bucht. Man bringe die Mitte des Rendova-Piks in SE und steuere darauf ZU;
diese Richtung führt beinahe auf die Einfahrt zu.
Innerhalb befinden sich mehrere flache Stellen und alle sind, mit Ausnahme
bei günstigem Sonnenschein, nicht zu sehen.
Die Nordwest-Küste der Insel Rendova, welche nach der Karte frei von
Untiefen sein soll, hat mehrere vereinzelt liegende Untiefen bei dem Hafen und
im NE nach der Rendova- Bucht zu, 1 bis 2 Seem. von Land ab. Im Süden
und Westen der Insel befinden sich keine Untiefen.
Bemerkungen über die Südost-Küste von Neu-Guinea.
In der „Hydrographic Notice“ No. 11, London 1877, sind nachstehende
über die Südost-Küste von Nexu-Guinca, aus den Tagebüchern der Herren Rev.
Macfarlane und Lawes entnommenen Bemerkungen enthalten. Die beiden
Geistlichen befanden sich 1876 an Bord des Missions-Dampfers „Ellengowan“,
Alle hier vorkommenden Peilungen sind missweisend, die Variation für das
Jahr 1877 beträgt 6° 30‘ Ost.
Die Hood-Lagune‘) liegt in 10° 4’ Süd-Br. und 147° 52' Ost-Leg.,
hat ungefähr 15 Seem, Umfang, mit einer tiefen Einfahrt und einem Ankerplatz.
Am jinnern Ende der Lagune ergiesst sich der Dundee-Fluss in dieselbe; seine
Mündung hat ungefähr 275 Met. Breite, sie verengt sich jedoch sehr bald,
30 dass 1 Seem. stromaufwärts der Fluss nur noch 73 Met. breit ist. Die
Mündung ist nur flach, jedoch gleich innerhalb derselben wurden 2.7 Met. Wasser
gefunden. Anscheinend entspringt dieser Fluss auf einem im Innern des Landes,
hinter dem Berg Astrolabe liegenden Höhenzuge.
Bei den Eingeborenen wurde, mit Ausnahme von Kokosnüssen, nicht viel
Mundvorrath angetroffen,
Die Insel Coutance liegt 18 Seem. östlich von Hood-Lagune, gleich
innerhalb des Barrier-Riffes, ungefähr 7 Seem. von dem Festlande entfernt,
und ist ungefähr ?/2 Seem. lang, '/4 Seem. breit, gut bewaldet und hat einen
Sandstrand.
Die Marshall-Lagune befindet sich im Norden der Coutance-Insel und
ist bei ihrer Mündung ungefähr 137 Met. breit. Die Mündung ist durch eine
quer vor ihr liegende Barre beinahe geschlossen; hinter der Barre, nach Innen
zu, dehnt sich die Lagune aus und hat ungefähr 5 Seem. Umfang. An ihrer
westlichen Seite ist sie am tiefsten und an derselben Seite liegt der Ort
Aloma. Die Lagune verengt sich hier bis zu einer Breite von 1 Seem., wird
alsdann von neuem breiter und nimmt einen Raum von ungefähr 4 Seem. Länge
und 2 Seem. Breite ein; an der östlichen Seite dieses Theiles liegt ein Ort,
dessen Name wahrscheinlich Vanike ist. Dieser zweite Theil der Lagune ist in
der Mitte flach und verengt sich zu einem 110 Met. breiten Fluss. Letzterer
wird später 183 Met. breit und verengt sich dann erst nach dem Innern zu.
Der Lauf dieses Flusses, welcher den Namen Devitt erhalten hat, wurde
1!/2 Seem. weit verfolgt; hier erweitert er sich zu einer kleinen Lagune, in
die zwei Flussarme, der eine in NNW und der andere in SE, münden. Der
SE-Arm wurde eine kurze Strecke verfolgt, seine Breite betrug 91 Met. und
seine Tiefe 3.7 Met.
)s. „Australian Directory“, Vol. 2, 1864, pag. 370.