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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 5 (1877)

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6,7 Met. Wasser, 1 Seem. in Nord von der Dumroof-Bank in folgenden Peilungen: 
Vorgebirge Abbey in WNW'/AW 6.9 Seem.; Insel Hestan in N!ZW 3.7 Seem.; 
und „Two-feet-Bank“-Tonne in SzW 4.2 Seem, entfernt. 
Eine grüne Wracktonne liegt an der Nordseite des Fahrwassers bei der 
Bank Barnhourie-Sand, auf 3 Met. Wasser, 3 Seem. in SE!/4S von der Insel 
Hestan entfernt. 
Das Mitte-Fahrwasser (Middle-Channel) wird durch die Dumroof- 
und North - Bank gebildet; in diesem sind 6.4 Met. Wasser auf der in der 
Einfahrt befindlichen Barre und 9 und 11 Met. Wasser innerhalb derselben. Die 
Breite des Fahrwassers beträgt 3/4 Seem.; dieselbe Breite und Tiefe behält das 
Fahrwasser bis zu der Verbindung mit dem Fahrwasser Scotch-Deep; von 
dieser Stelle an erhält das letztere den Namen Dumfries, und dieses behält 
dieselbe Richtung des Mitte-Fahrwassers bis zu der Spitze Southerness, woselbst 
eine Barre mit 2.1 Met. Wasser das Fahrwasser von dem bei der Spitze 
Southerness befindlichen tiefen Wasser trennt. 
Die Barbara- und Powfoot-Fahrwasser, sowie das Dumfries-Fahr- 
wasser im Süden und Osten des Flusses Nith, liegen zwischen der Blackshaw- 
Bank und Powfoot-Flat im Norden und den Bänken North, Silloth, Middle und 
Powfoot im Süden. In diesen drei Fahrwassern liegen viele trocken fallende 
Sandbänke. 
Das Powfoot-Fahrwasser ist, als Fortsetzung des Fahrwassers English- 
Channel hinter der Silloth-Bank, betonnt. Die "Tonnen sind alle schwarz 
und liegen im tiefsten Wasser des Fahrwassers. Drei Tonnen kennzeichnen die 
schmale Rinne zwischen der Silloth- und Middle-Bank, in welcher bei Springzeit 
Hochwasser 4.6 Met. und bei Nippzeit 2.7 Met. Wasser ist. Zwei andere Tonnen 
bezeichnen die Verlängerung des nach Annan führenden Fahrwassers. 
Gezeitenstrom. Bei Silloth und Lees-Scar ist nur wenig Strom zu be- 
merken, mit Ausnahme während des letzten Viertels der Fluth und des ersten 
Viertels der Ebbe, wenn die Bänke zwischen dem Silloth- und Powfoot-Fahr- 
wasser unter Wasser sind. 
Die Fluth setzt längs dem schottischen Ufer und durch alle Fahrwasser 
bis zum Flusse Nith in östlicher Richtung; sowohl Fluth als Ebbe setzen be- 
sonders durch das Mittefahrwasser und das nach Annan führende Fahrwasser. 
In dem äussern Theile des Mittefahrwassers beträgt die durchschnittliche Ge- 
schwindigkeit 3'/s Knoten bei Springzeit und 2 Knoten bei Nippzeit die Stunde; 
von da, wo sich das Fahrwasser nach der Spitze Southerness zu verengt, nimmt 
die Geschwindigkeit der Gezeitenströmung zu, und zwar bis auf 4—5 Knoten 
bei Springzeit und bis auf 3 Knoten bei Nippzeit. Diese letztere Geschwindig- 
keit behält die Gezeitenströmung bis östlich von Annan; bei Annan erreicht die 
Strömung gewöhnlich eine Geschwindigkeit von 6 Knoten die Stunde. Bei der 
Spitze Southerness läuft die Fluth 5 Stunden und bei Annan ungefähr 4 Stunden. 
Segelanweisung. Durch das Fehlen der Tonnen und guter Landmarken 
kann für das Fahrwasser an Ger Nord- oder Schottischen Seite des Solway-Firth 
keine Segelanweisung gegeben werden. Man sollte diese Fahrwasser vermeiden; 
dieselben beginnen, wenn man den Berg Screel, die östliche Spitze des Höhen- 
zuges Bengairn, westlich frei von dem nahe bei der Spitze Balcarry liegenden 
Great-Aird- Hill, in Nord hält, diese Richtung führt westlich der Two-feet- und 
Dumroof-Bänke, in nicht weniger als 7.8 Met. bei Niedrigwasser. 
Beschreibung einiger Inseln und Riffe innerhalb des Salomo- 
Archipels und südlich desselben. 
Die Regierungen von Queensland und Vietoria haben nachstehende Be- 
schreibungen einiger Inseln und Untiefen innerhalb des Salomo-Archipels,!) welche 
zum Theil von den Offizieren I. Br. M. S. „Barracouta“ im Jahr 1876 herrühren, 
veröffentlicht. Die vorkommenden Peilungen sind missweisend; die Variation 
beträgt S° Ost für das Jahr 1877. 
1 s. „South Pacific Directory“, Findlavy, 1871, pag, 671 -£., 
Ann. d. Hydr., 1877. Heft VIL (Juli).
	        
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