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6,7 Met. Wasser, 1 Seem. in Nord von der Dumroof-Bank in folgenden Peilungen:
Vorgebirge Abbey in WNW'/AW 6.9 Seem.; Insel Hestan in N!ZW 3.7 Seem.;
und „Two-feet-Bank“-Tonne in SzW 4.2 Seem, entfernt.
Eine grüne Wracktonne liegt an der Nordseite des Fahrwassers bei der
Bank Barnhourie-Sand, auf 3 Met. Wasser, 3 Seem. in SE!/4S von der Insel
Hestan entfernt.
Das Mitte-Fahrwasser (Middle-Channel) wird durch die Dumroof-
und North - Bank gebildet; in diesem sind 6.4 Met. Wasser auf der in der
Einfahrt befindlichen Barre und 9 und 11 Met. Wasser innerhalb derselben. Die
Breite des Fahrwassers beträgt 3/4 Seem.; dieselbe Breite und Tiefe behält das
Fahrwasser bis zu der Verbindung mit dem Fahrwasser Scotch-Deep; von
dieser Stelle an erhält das letztere den Namen Dumfries, und dieses behält
dieselbe Richtung des Mitte-Fahrwassers bis zu der Spitze Southerness, woselbst
eine Barre mit 2.1 Met. Wasser das Fahrwasser von dem bei der Spitze
Southerness befindlichen tiefen Wasser trennt.
Die Barbara- und Powfoot-Fahrwasser, sowie das Dumfries-Fahr-
wasser im Süden und Osten des Flusses Nith, liegen zwischen der Blackshaw-
Bank und Powfoot-Flat im Norden und den Bänken North, Silloth, Middle und
Powfoot im Süden. In diesen drei Fahrwassern liegen viele trocken fallende
Sandbänke.
Das Powfoot-Fahrwasser ist, als Fortsetzung des Fahrwassers English-
Channel hinter der Silloth-Bank, betonnt. Die "Tonnen sind alle schwarz
und liegen im tiefsten Wasser des Fahrwassers. Drei Tonnen kennzeichnen die
schmale Rinne zwischen der Silloth- und Middle-Bank, in welcher bei Springzeit
Hochwasser 4.6 Met. und bei Nippzeit 2.7 Met. Wasser ist. Zwei andere Tonnen
bezeichnen die Verlängerung des nach Annan führenden Fahrwassers.
Gezeitenstrom. Bei Silloth und Lees-Scar ist nur wenig Strom zu be-
merken, mit Ausnahme während des letzten Viertels der Fluth und des ersten
Viertels der Ebbe, wenn die Bänke zwischen dem Silloth- und Powfoot-Fahr-
wasser unter Wasser sind.
Die Fluth setzt längs dem schottischen Ufer und durch alle Fahrwasser
bis zum Flusse Nith in östlicher Richtung; sowohl Fluth als Ebbe setzen be-
sonders durch das Mittefahrwasser und das nach Annan führende Fahrwasser.
In dem äussern Theile des Mittefahrwassers beträgt die durchschnittliche Ge-
schwindigkeit 3'/s Knoten bei Springzeit und 2 Knoten bei Nippzeit die Stunde;
von da, wo sich das Fahrwasser nach der Spitze Southerness zu verengt, nimmt
die Geschwindigkeit der Gezeitenströmung zu, und zwar bis auf 4—5 Knoten
bei Springzeit und bis auf 3 Knoten bei Nippzeit. Diese letztere Geschwindig-
keit behält die Gezeitenströmung bis östlich von Annan; bei Annan erreicht die
Strömung gewöhnlich eine Geschwindigkeit von 6 Knoten die Stunde. Bei der
Spitze Southerness läuft die Fluth 5 Stunden und bei Annan ungefähr 4 Stunden.
Segelanweisung. Durch das Fehlen der Tonnen und guter Landmarken
kann für das Fahrwasser an Ger Nord- oder Schottischen Seite des Solway-Firth
keine Segelanweisung gegeben werden. Man sollte diese Fahrwasser vermeiden;
dieselben beginnen, wenn man den Berg Screel, die östliche Spitze des Höhen-
zuges Bengairn, westlich frei von dem nahe bei der Spitze Balcarry liegenden
Great-Aird- Hill, in Nord hält, diese Richtung führt westlich der Two-feet- und
Dumroof-Bänke, in nicht weniger als 7.8 Met. bei Niedrigwasser.
Beschreibung einiger Inseln und Riffe innerhalb des Salomo-
Archipels und südlich desselben.
Die Regierungen von Queensland und Vietoria haben nachstehende Be-
schreibungen einiger Inseln und Untiefen innerhalb des Salomo-Archipels,!) welche
zum Theil von den Offizieren I. Br. M. S. „Barracouta“ im Jahr 1876 herrühren,
veröffentlicht. Die vorkommenden Peilungen sind missweisend; die Variation
beträgt S° Ost für das Jahr 1877.
1 s. „South Pacific Directory“, Findlavy, 1871, pag, 671 -£.,
Ann. d. Hydr., 1877. Heft VIL (Juli).