Sournal-Auszug der Bark „Eduard“ auf der Reise von Port Elisabeth nach Akyah
im März 1875.
Datum Stunde
Wind
Luft-
Aruck
Cyclone
Breite } Länge
Ost
Bemerkungen.
1875 |
san |
Rich- | ©
tung |
rw. 17
Centrum ; Peilung | Winkel
vom des zwischen
Schiff. | Centrum ©. u, Schiff
I,
7
März4.* Mittag] 74° 23179° 25% NW
Mittn.| — — | NW
Mittag }33° 23159° 3ıd West
bp.m.) — — NEIE
Mitten. | — — ZN
Mittag 20° 42‘179° 391 75
Mitten. — — DA
Littag 9260 44/1790 200 125
Mittn., — — ESE
Littag 122° 44179° 1% SSE
pm) — — SSW|
SW
-— \ durch f
West
Mittagl21° 4%179° S4INNW.
Mittn.| — — | Nord
Mittag 119° 5941509 38% Nord
Mittn,, — — varbl.
Mittag 190 431800 46]
Mittn.} — — Ost
. 1er 52‘81° 12] SE | 6
765.0
165.5
"65.8
766.0
167.3
766.3
164,8
610
‘56.9
755.4
154.6
29.9
Züige Witterung
2.2}
Flau und still, schönes Wetter
Böcn
Lebhafter Wind
Rleine Segel fest, hohe See
3ram-S. fest, Ober-Mars-S, fest, Sturm
-— Örkanartiger Sturm
25.01 Sturm im Abnehmen
390Seem.
NWZN
12 Str.
340Seem.|
NNW |!
11 Str.
(70Seem.| ENKEILE|
81/, Str.
155.4 |
Hohe See, Schiff arbeitete sehr heftig
AJaue Brise .
dohe Dünung aus SE
Still
Schiff stenerlos
756.4
560
1578
IR7
167
26.7
330 Seem.
Na
15 Str.
a
757.2 |
28.9[ Schönes Wetter,
|
Angaben der „ Volage“ über die Cvelone vom 7. u. 8. März 1875 (vgl. Ann. d. Hydr. 1876, pag. 166).
März 7. Mittag 299 > Heftige Windstösse
„ S.' Mittag [26° 45%183° 32‘
Mittn. | — — Schiff beigelegt
2ha.m{| — — Wind ging Östlich
9] Mittag — — - Stnrm Hess nach
Mittn. | — — | NzE ı see ruhiger
141/2 Str.
31 Str,
9—10 Str.
Die Fortbewegung des Sturmkörpers auf seiner Bahn muss ungefähr im
Durchnitt 12 Seoem. gewesen sein.
Für den 7. März konnte für beide Schiffe, den „Zduard“ und die „ Volage“,
kein gemeinschaftlicher Puukt als Sturm-Centrum gefunden werden, der ciniger-
massen der Theorie ontsprach; für den 8. März gelang dies jedoch und dies
war für mich der Grund, weitere Untersuchungen anzustellen,
Wäre der Sturmkörper aus der oberen P’assatgegend gekommen, so hätte
er der allgemeinen Annahme (der Kreistheoric) nach von NE oder ENE nach
SW oder WSW fortschreiten müssen; das Centrum wäre alsdann sowohl am
7. wie am 8. März ziemlich gleich weit von beiden Schiffen entfernt gewesen,
und beide hätten so ziemlich zu gleicher Zeit seine grösste Heftigkeit verspürt.
lies ist jedoch nicht der Fall gewesen, dem die „ Volage“ hat erst 20 Stunden
später wie der „Kduard“ die grösste Kraft des Sturmes verzeichnet und wie
liesse sich diese Bahn mit den gegebenen Windrichtungen vereinigen? Von
ENE her ist das Centrum unter keiner Bedingung gekommen.
Wäre der Sturmkörper als schon in der unteren Passatgegend sich befin-
dend von WNW nach ESE, oder so ähnlich, fortgeschritten, dann wäre die
Uyclone erstens vom „Eduard“ am 6. März als in zu grosser Entfernung nicht
verspürt worden und hätte alsdann entweder nördlich von der „ Volage“ sich
fortbewegen müssen, (dem widerspricht aber die von der „Volage“ verzeichnete
Windrichtung, nachdem sie die Cyclone passirt hatte) oder gerade über die
„ Volage“ hinweg, wobei jedenfalls die Windstillen hätten vermerkt werden und
der wiedereinbrechende Orkan aus WSW hätte kommen müssen, was auch nicht
der Fall gewesen ist, oder endlich der Orkan hätte gorade südlich von der
„ Volage“ sich fortbewegen müssen; diesem widerspricht jedoch auch die auf
beiden Schiffen vermerkte Windrichtung, denn erst vom 9. auf den 10. März.