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Die vier Longitudinal-Schnitte sind:
‘. Zwischen Bermuda, Madeira und den Azoren,
Zwischen Sombrero-Insel (Westindien) und Teneriffa.
Zwischen St. Pauls Rocks und der Stelle in 3° 8‘ Nord-Br. und
14° 39‘ West-Lg. .
Zwischen der Insel Lobos, an der Mündung des La Plata, Tristan
da Cunha und dem Cap der guten Hoffnung.
Die beiden Diagonal-Schnitte sind:
L. Zwischen Bermuda und New- York.
2. Zwischen den Inseln Abrolhos und Tristan da Cunha,
In den beiden im Nordatlantischen Ocean erhaltenen Longitudinal-Schnitten
ist auf der westlichen Seite derselben das Wasser in den oberen Schichten
wärmer und in den Bodenschichten kälter, als auf der Ostseite; so steigt z. B.
in dem Schnitt zwischen Bermuda und Madeira die Isotherme von %1.1° C.
(70° F.) bei Bermuda bis zu einer Tiefe von 91.4 Met. (50 Faden) hinab und
ist bei Madeira nur an der Oberfläche vorhanden; die Isotherme von 15.6° C.
60° F.) liegt bei Bermuda in einer Tiefe von 603,5 Met. (330 Faden) und von
183 Met. (100 Faden) bei Madeira; die Isotherme von 10° C. (50° F.) hat bei
beiden Inseln dieselbe Tiefe von 823 Met. (450 Faden); dagegen liegt die Iso-
therme von 4.4° C. (40° F.) bei Bermuda in einer Tiefe von 1207 Met. (660 Faden)
and 1682 Met. (920 Faden) bei Madeira.
In dem Schnitt von Sombrero nach Teneriffa erreicht die Isotherme von
21.1° C, an der Westseite eine Tiefe von 165 Met. (90 Faden) und liegt an
der Ostseite an der Oberfläche; die Isotherme von 15.6° C. liegt an der West-
seite 384 Met. (210 Faden) und an der Ostseite 219 Met. (120 Faden) tief; die
von 10° C. ist an beiden Seiten und überhaupt durch den ganzen Schnitt gleich
tief, nämlich 640 Met. (350 Faden); die Isotherme von 4.4° C. dagegen liegt
bei Sombrero in einer "Tiefe von 1408 Met, (770 Faden) und von 1640 Met.
(900 Faden) bei Teneriffa.
Diese Eigenthümlichkeit ist weder in dem dgqguatorzalen Longitudinalschnitt,
noch in dem zwischen der Insel Lobos und dem Cap der guten Hoffnung wahr-
yenommen worden. In dem äquatorialen Schnitt liegen alle Isothermen in dem
mittleren Theil etwas tiefer, als an beiden Enden desselben, während sie in
dem Schnitt vom La Plata-Fluss bis zum Cap der guten Hoffnung an der West-
seite nur wenig tiefer liegen, als an der Ostseite, und überhaupt durch den
vanzen Schnitt nahezu gleiche Tiefen erreichen.
In dem Meridional- Schnitt von Tristan da Cunha bis Madeira kam die
Isotherme von 4.4° C. in 21° Süd-Br. der Oberfläche am nächsten, nämlich bis
zu einer Tiefe von 658 Met. (360 Faden); von diesem Parallel senkt sie sich
allmählich nach Norden bis zu 1774 Met. (970 Faden) in 25° 45‘ Nord-Br. und
nach Süden bis zu 914 Met. (500 Fad.) in 32° Süd-Br. Jenseits dieser beiden
Parallelen, nach den Polen zu, erhebt sich diese Isotherme wieder.
Die Isotherme von 7.2° C. (45° F.) liegt in 15° Süd-Br. am nächsten
der Oberfläche, und zwar in einer Tiefe von 421 Met. (230 Faden) und senkt
sich ebenfalls nach Norden und Süden allmählich bis zu bezw. 1372 Met. (750
Faden) bei Madeira und 640 Met. (350 Faden) in 32° Süd-Br.; von diesem
letzteren Parallel aus erhebt sie sich wieder weiter nach Süden zu; nördlich
von Madeira ist kein Anzeichen einer Annäherung der Isotherme an die Ober-
Aäche zu bemerken gewesen.
Die Isotherme von 10° C. (50° F.) wurde in den Parallelen von 6° Süd
and 12° Nord in ihrer geringsten Tiefe von 256 Met. (140 Faden) angetroffen;
zwischen diesen Parallelen senkte sie sich unregelmässig bis zu der grössten
Tiefe von 347 Met. (190 Faden) in 8° Nord-Br.; an den Polarseiten jener
beiden Parallelen steigt diese Isotherme bis zu 750 Met. (410 Faden) bei
Madeira und zu 494 Met. (270 Faden) in 24° Süd-Br.; südlich von dieser
letzteren Position steigt sie wieder auf.
Die Isotherme von 12,8° C. (55° F.) kommt bei einer Tiefe von nur
64 Met. (35 Faden) in 12° Nord-Br. der Oberfläche am nächsten und erreicht
ihre grössten Tiefen von 402 und 366 Met. (220 und 200 Faden) in bezw. 31°
Nord-Br. und 24° Süd-Br.; von diesen beiden Parallelen aus nach den Polen
zu nähert sich diese Isotherme wieder der Oberfläche,
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