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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 5 (1877)

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2) Homographische Rechnung. 
d+z>90°, die Höhencurve schliesst den Pol ein und zwar den Südpol. 
Der Curvenmittelpunkt liegt auf Südbreite. Vergl. $ 21. 
Mittl. Greenw. Zeit — 22% 47min. ]3sec. 
Zeitgl. = + * 3win. 37%“ an mittl. Zeit. 
Wahre Greenw. Zeit = 22 50min. 5000 
= 1% min 10% Ost vom Meridian 
= 17°17.5‘ Ost. 
a) Breite — 51° 37‘ Nord, u (g)= 3628.0 
Scheitelbreiten = 78° 47‘ Süd, u = 179782 
und 54°27‘ Nord, u, = 3910.8 
Grosse Achse 2 a =— 11889.0 
a = 59445 b = 69° 52.7‘ 
6 = 2033.7 
w (@) = 3628.0 
u (v) = 5661.7 v==68° 11.5‘ 
log cos b = 9.53658 log cot — 9.56393 
log sec v = 0.483004 log tang == 0.39779 
log cos A = 9.96662 log cos t =— 9.96172 
A = 822° 10.6‘ Ost f=— 23° 42.3‘ Ost 
Wahre Greenw. Zeit — 17° 17.5‘ Ost 
Länge = 6° 24.3‘ West v. Greenw. 
b) Breite = 51° 47‘ Nord, u(g)=— 3644.1 
u (v) = 5677.8 v — 68° 17.5’ 
10‘ Aenderung in Breite geben 16.1 Aenderung in w (v) und 6‘ Aenderung in v; 
die log sec v und tang v ändern sich für diese 6‘ um bezw. 190 und 221, 
werden diese nun zu log cos A und log cos t für 51° 37‘ Nord addirt, so wird 
für 51° 47‘ Nord 
log cos A = 9.96852 log cos t == 9.963983 
A = 21° 33.2“ t=23° 1.8‘ Ost 
Wahre Greenw. Zeit — 17° 17.5‘ Ost 
Länge = 5° 44,3‘ West v. Greenw. 
c) Breite 51° 57‘ Nord, u (g) = 3660.83 
x (@) ändert sich um 16,2 daher ist A die Aenderung von v= 6‘ und also 
v = 680 23.5‘ 
log cos A und log cos t ändern sich daher ebenfalls um denselben Betrag wie 
vorher und es ist 
log cos A =— 9.97042 log cos t = 9,96614 
A — 820° 54.4‘ Ost t= 22° 20.0‘ Ost 
Wahre Greenw. Zeit — 17° 17.s‘ Ost 
Länge — 5° 2.5‘ West v. Green w.!) 
30) Man kann auch hier mit vierstelligen Logarithmen die Rechnung für 
den Seegebrauch hinreichend genau führen und daher auch die Zehntel in den 
Meridionaltheilen auf das nächste Ganze abrunden. Sind dann die Höhen dem 
Meridian sehr nahe beobachtet, so werden die Cosinusse die Winkel nicht genau 
mehr bestimmen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Schnittpunkte der 
Höhencurven mit benachbarten Meridianen zu ermitteln. Unser Beispiel ist so- 
fort sehr geeignet hierzu. Um nämlich zu finden, in welcher Breite die Meri- 
diane von 5° und 6° West v. Greenw. von der Höhencurve geschnitten werden, 
30 reducirt man die Gleichung cos ne auf die folgende: 
tang v = tang b cos £ 
and berechnet v. Der Unterschied zwischen u(yv) und dem Abstand ec des Cur- 
vencentrums vom Aequator, giebt alsdann die Meridionaltheile der gesuchten 
Breite. 
‘) Die Berechnung der Punkte des Höhenparallels in der stereographischen Polarprojection 
ist hier deshalb nicht ausgeführt, weil es hierfür noch an geeigneten Tafeln — zu den nautischen 
Handbüchern — mangelt.
	        
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