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eine rothe Tonne gekennzeichnet ist. Da aber diese Tonne häufig bei un-
sichtigem Wetter oder bei geringem Seegang schwierig zu erkennen ist, em-
pfiehlt es sich, direct von Cap d’Assa nach Cap Suchoff zu steuern; sobald
dieses in einer Entfernung von 2 Seem, West peilt, muss man Ost steuern, bis
das‘ Cap Nevelskoi frei von Cap Catharina ist, von wo aus ein directer Kurs
auf dieses dann genommen werden muss, Bei diesem Kurs vermeidet man alle
Untiefen, Von der Tonne auf der 4-Faden-Bank ist der Kurs bis zum Cap
Catharina Nz0140.
Die gefährlichsten Bänke befinden. sich an der Seite der Insel Sachalin,
und diese vermeidet man bei dem vorhererwähnten Kurse. Auf den Sachalin-
Bänken, gegenüber dem Cap Catharina und bei dem Cap Liak sind viele Schiffe
gestrandet, z.B. unter Anderen 1859 die amerikanische Bark „Melita“; 1861 die
amerikanische Bark „Mongol“, 1875 der amerikanische Schooner „Alice Haske“,
Das letzte Schiff wurde im Juli sehr beschädigt abgebracht, und nachdem die
Ladung gelöscht war, nach Nikolajewsk geschleppt.
Das Cap Catharina muss man in einem Abstand von %4 Seem. passiren
und dann längs der Küste bis zum Cap Nevelskoi in demselben Abstand
bleiben; 1 Seem. NOzN von diesem Cap entfernt liegt die durch eine weisse
Tonne und mehrere Besen gekennzeichnete Nevelskoi-Bank. Die Fluth setzt
ziemlich stark um das Cap Nevelskoi herum nach WNW in die grosse Bucht
hinein, welche zwischen diesem Cap und dem Cap Murawieff liegt. Sobald man
das Cap Nevelskoi WzS peilt, muss man NOzN steuern und dabei das Cap
Catharina gerade frei von dem Cap Nevelskoi halten; hat man dann die weisse
Tonne der Nevelskoi- Bank passirt, muss man direct auf das Cap Murawieff,
ungefähr NNO, steuern. Wenn die Insel Popoff W'48 peilt, halte man auf das
Cap Pogobi zu, welches auf der Insel Sachalin liegt und durch Sandhügel gut
kenntlich ist, und diesen Kurs halte man ein, bis das Cap der Insel Popoff in
Linie mit dem Cap Murawieff und die Insel Ogby frei von dem Cap Lazareff
kommt. Von hier steuere man direct nach der Insel Ogby und halte dieselbe
gerade frei von dem Cap Lazareff; dieses letzte Cap muss man recht nahe
passiren, was um so leichter geschehen kann, da die bei demselben liegenden
Bänke durch Besen gekennzeichnet sind. Die Insel Ogby muss man gleichfalls
dicht bei passiren und solche an Backbord behalten. Hierauf steuere man
NWzN auf die weisse Tonne zu, passire dieselbe gleichfalls an Backbord und
ändere dann den Kurs auf NW, wobei man dann achteraus eine prächtige Land-
marke erhält, nämlich die Insel Ogby gerade unterhalb des äusseren Hügels
von Cap Lazareff. Diesen Kurs halte man ein, bis man eine schwarze Tonne
passirt hat, und dann steuere man NzO0!/40 auf die grösste der Hagamiff-Inseln zu,
bis die zwei dreieckigen Baken auf dieser Route in Deckpeilung kommen, von
wo ab der Kurs Nord ist bis zu einer schwarzen Tonne mit weissem Korb-
geflecht. Von hier ist der Kurs nach dem dicht zu passirenden Cap Dchaore
(Djaore) NW*/4N; die Bänke bei diesem Cap sind durch Besen gekennzeichnet,
Alsdann halte man direct auf Cap Pronge, ungefähr N'Z@ZW, und zwar in der
nach hinten zu befindlichen Deckpeilung der beiden Dcehaore Baken, bis zu der
schwarzen Tonne bei dem Cap Ussi, woselbst die eigentliche Barre des Amur
beginnt. Das Loth muss hier unausgesetzt gebraucht werden.
Die dreieckigen Baken sind hier in Deckpeilung zu halten, bis man in
eine neue Richtungslinie, bestehend aus einem nach unten gekehrten Besen,
kommt. Von hier steuere man in Deckpeilung der beiden Hinfahrtsbaken, in
NNW'/2W, bis die Ujusut (Uezut) Baken in Linie, in Nz0’/0, sind, folge als-
dann der letzten Richtung bis zu der Insel Ujusut.
Von hier halte man die Baken auf Great Pronge achteraus in Deck-
peilung, und steuere NOz0%/40, bis die rothe Tonne im SO von Cap Pronge
passirt ist, halte dann auf das Cap zu und passire es so dicht als möglich; die
Bänke bei demselben sind durch Besen gekennzeichnet. Dann steuere man un-
gefähr NNW, bis die Baken auf Smalb Pronge achteraus in Linie, in NW5/AN,
sind und verfolge diese Richtung, bis die Loange Richtungslinie (achteraus)
erreicht ist, verfolge diese, bis die Tchil Richtungslinie erreicht ist, verfolge
diese dann (N°/4W), bis man in die Wasse Richtungslinie (NW%/4N) kommt,
verfolge diese und diejenige von Meo (WNW!/«W), dann die von Tchenerach,
wobei das Dorf gleichen Namens passirt wird und schliesslich diejenige von