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zefällt, so ist y der vergrösserte Breitenunterschied zwischen M und O; ferner
ist das Stück ML = dem vormittäglichen Stundenwinkel t und M,L ist gleich
dem nachmittäglichen Stundenwinkel t, der Sonne in O0. Zugleich hat man
== r?—t? oder da t, = T—t ist: y? = r?— (T—%)*
Aus der Gleichsetzung der beiden Ausdrücke für y* folgt:
4 — T? + 1 — r,*
a 2T
TC +tr) Gm)
ist 2 7
Da T — die Zwischenzeit — bekannt ist, so berechnet man am be-
juemsten das letzte Glied rechts in dieser Gleichung. Setzt man dieses, der
Kürze wegen, => und verbindet noch die Gleichung mit der vorigen, so kömmt:
t = !(T+ u)
t, = Ya (T — u) .
SV TOG 9
y könnte man auch direct berechnen, denn man hat, T-+r-+r,= s gesetzt,
‚2 V 1 G-) GC) GG)
Es sei am 2, April 1876 auf etwa 9%4° Nord-Br. und 25° 50‘ West-Lg,
von Greenwich zu folgenden Chronometerzeiten, welche bereits auf mittlere
Greenw. Zeit reducirt sind, beobachtet:
Ih 16=in. 44%. np, m. Wahre Zenithdistanz der © = 8° 41.6‘
2b 3mwin. 8sec. y., m. = 10° 6.7
Nimmt man für das Mittel der Greenw. Zeiten aus dem Jahrbuche die
Abweichung der Sonne und die Zeitgleichung, so wird
od = 5° 12.2‘ Nord Zeitgl. = — 3win. 28:ec. an mittl. Zeit.
Die Zwischenzeit T ist — 1* 6mwin. 24%c. oder in Bogen
T — 996.0‘
Tür die ars*te Töhencurve ist nun:
3- ‘9 53.8‘ u = 842.09
d— —&° 29.4‘ 4 = 209.53
Summe =— 1051.62
Halbe gr. Achse a — 525.81 also b = 8° 43.8‘
oder b = 523.80
Mittel 2 (a + b) oder r — 524.80
Ferner ist der halbe Unterschied der Meridionaltheile von (d + z) bezw. (d —
— 316.28. Dies ist der Abstand c des Curvenmittelpunktes vom Aequator.
ı Wie man über das Zeıcnen der Wurzel entscheidet, bedart keıner weiteren Bemerkung,