accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 4 (1876)

431 
35° bis 40° Nord-Br. und 135° bis 140° Ost-Lg. bei Nordwind von Stärke 2 
zu 748.55" "+ 
Im Monat Februar wurde in. 29° 35‘ Nord-Br. und 127° 50‘ Ost-Lg. 
während der Nacht eine Erhöhung der Temperatur um 11° C, beobachtet, wo- 
bei der Strom aus nordwestlicher Richtung sich gerade in die entgegengesetzte 
Richtung umkehrte, in die südöstliche. 
Homographische Nautik. 
Orts-Bestimmung vermittelst Höhen-Curven in der Karte. 
(Yon Navigationslehrer Preuss zu Elsfleth.) 
IL?) 
14) Um zu einer Vorstellung von der Curve gleicher Höhen in der Mer- 
eator’schen Karte zu gelangen,?) wollen wir zunächst von dem einfachsten Falle 
Rie. 5. ausgehen, wo die Abweichung der Sonne — 0 ist. 
Sei die Zenithdistanz derselben gleich z und stelle 
Figur 5 die Höhencurve dar. Ist nun S der Ze- 
aithalpunkt der Sonne, dann leuchtet unmittelbar 
3in, dass die Curve symmetrisch sein wird, sowohl 
in Bezug auf den Bogen AAı des Aequators, als 
auch in Bezug auf das Stück QQ: des Meridians 
von S. Es ist dann SA = z und SQ = den Me- 
ridionaltheilen u von z. Wäre beispielsweise z — 
50° oder 1800‘, so würde u(z)=— 1888,s8 sein. 
Die Curve hat eine elliptische Form und 
wir können deshalb zweckmässig die halbe grosse 
Achse SQ mit a und die halbe kleine Achse SA 
mit b bezeichnen. Aus dem Gesagten folgt dann: 
1. u(z) = a. 
Denken wir uns nun auf der Kugel des den 
Punkten S, Pı und O0 in Fig. 5 entsprechende 
ı , rechtwinkelige sphärische Dreieck (Fig. 6) con- 
struirt und bezeichnen hierin PıO mit v, die Zenithdistanz SO, wie immer, mit 
z und den Bogen SPı — als gleichwerthig mit dem Stundenwinkel der Sonne 
die. 6. in O0 — mit t, ferner den sphärischen Winkel SOP; — das 
© Azimut der Sonne in 0. — mit A, so werden wir haben: 
COS zZ 
COS 6 =—= —— 
608 Y 
oder da SO = SA (in Fig. 5), also = b ist: 
5 cos b 
608 $ = —— 
COS v 
ARE und weiter 
tang v 
3. cos A. =— fang b 
Auch folgt noch aus der Vergleichung von Figur 5 und 6, dass 
1 OP: (in Fig. 5) = u(OPı) (in Fig. 6) 
; = u (y) 
ist. 
15) Berücksichtigen wir nun, was bereits früher über das harmonische 
Verhältniss zwischen vier Punkten P, O0, Pı, O1 gesagt ist (s. pag. 389 Annal.) 
von denen P im Unendlichen liegt, dass nämlich dann der ihm zugeordnete 
Punkt Pı in die Mitte zwischen O0 und O1 fällt, so sehen wir sofort, dass die 
kleine Symmetrieaxe der geometrische Ort aller dem unendlich fernen Pole P 
zugeordneten harmonischen Punkte Pı ist, Dieses vorausgesetzt, können wir jetzt 
ınsere Curve innerhalb der tangirenden Meridiane von A und Aı beliebig ver- 
schoben denken (Fig. 7), und da wir dadurch die harmonischen Beziehungen zu dem 
1) S. Annal, pag. 387. 
%) Die Höhenecurven in der Projection Mercators sınd zuerst vermittelst der höheren Analysis 
uscutirt von Hilleret in der Revue maritime et coloniale Tom. 40 und 41. Ein Auszug aus der um- 
assenden Arbeit Hilleret’s erschien zugleich von Woollev in Naval Seience Tom. Il. pag. 299 ff,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.