fällt, gleichfalls eine Tonne. Die Untiefe erstreckt sich von der Tonne 1!%
Seem. in der Richtung ENE.
Manukau-Hafen.‘) Das Fanny-Fahrwasser, welches an der NW-Seite
der Untiefe Zreachery vorbei führt, und bei Niedrigwasser Springzeit 4.9 Met.
Tiefe hat, ist das jetzt hauptsächlich gebräuchliche, wogegen das South-Fahr-
wasser, welches an der SE-Seite derselben Untiefe vorbeiführt, und zwischen
derselben und dem South-Vorgebirge liegt, gar nicht mehr benutzt wird.
Auf dem South-Vorgebirge stehen 2 weisse, je 13 Met, hohe verstellbare
Baken; dieselben muss man in Linie halten, bis 4 weisse Baken, jede von 3 Met.
im Quadrat, in Sicht kommen. Diese letzteren stehen ungefähr 274 Met.
nördlich der grösseren Bake. Hält man die 4 Baken in Linie, in NEzN,
so führt diese Richtung durch das Fanny-Fahrwasser bis die 3 weissen,
13 Met. hohen Baken an der Nordseite der Einfahrt in Deckpeilung kommen.
Von hier ändere man den Kurs nach Norden, und halte die letzten Baken in
Linie, bis man tieferes Wasser erhält.
Grosse Aufmerksamkeit muss man den Semaphor-Signalen zuwenden,?)
da die Fahrwasser sich leicht verändern. Die Signale werden nur für das
Fanny-Fahrwasser gemacht.
Der Leuchtthurm auf South Head ist beinahe von derselben Farbe als
das ihn umgebende Land und kann nicht mit einer der Baken verwechselt
werden, da die letzteren alle weiss angestrichen sind.
Die Tonnen bei South Head sind eingezogen worden. Die Lootsenstation
befindet sich auf South Head und die Lootsen kommen daselbst an Bord der
Schiffe und nicht ausserhalb der Barre.
Das nach Onehunga führende Wairopa-Fahrwasser ist gut betonnt,
beim Einsegeln muss man die rothen kegelförmigen Tonnen an Steuerbord und
die schwarzen Tonnen an Backbord halten.
Ostküste der mittleren Insel Neu-Seelands.
Der Lieutenant W. H. G. Nowell von I. M. Schooner „Sandfly“, 1875,
hat über die Häfen Port Lyttelton und. Port Levy Folgendes berichtet:
Port Lyttelton.®) Vor der Spitze Naval und vor der Spitze Officer
werden jetzt Wellenbrecher erbaut; sobald dieselben fertig sein werden, können
Schiffe innerhalb derselben geschützt gegen SW-Winde ankern.
Port Levy.“) Auf dem Felsen bei der Spitze Balaine ist eine kleine
Bako errichtet worden; dieselbe besteht aus einer eisernen Stange mit einem
Korbgeflecht am oberen Ende,
Der Hafenmeister Capitain William Thompson berichtet Nachstehendes
über den Otago-Hafen oder Port Chalmers. (Die dabei vorkommenden Peilungen
sind missweissend und die Variation für das Jahr 1876 beträgt 16° 14' Ost.)
Otago Harbour.°) Die Wassertiefe im Fahrwasser auf der äusseren
Barre beträgt gegenwärtig bei Niedrigwasser Springzeit 5.3 Met. und auf der
‚nneren Barre 5.2 Met,
Einsegelung. Wenn man bei der Nacht einsegeln will, so muss man
die beiden neuen auf der Sandzunge errichteten Leitfeuer in Deckpeilung in
SSW bringen und darauf zu steuern, bis das rothe Feuer auf der Lootsen-
station innerhalb des Vorgebirges Tairoa in Sicht kommt. Von hier steuere
man auf die Spitze Harrington zu, passire in der Mitte zwischen ihr und der
Sandzunge, und verfolge diesen Mittefahrwasser-Kurs zwischen den Tonnen der
inneren Barre hindurch; dabei lasse man die rothen Tonnen an Steuerbord und
lie schwarzen Tonnen an Backbord. Dann passire man das Feuerschiff, wel-
ches auf 3.7 Met. Wasser 1% Khlg. SWzS von der ersten rothen Bake entfernt
liegt, an Steuerbord in ungefähr 64 Met. Abstand. Von da ab ist das Fahr-
1) S. a. a. O. pag. 187—193,
2) S. a. a. O. par, 188. Daselbst ist im Signal No, 4 ein Fehler zu berichtigen, Die
Bälle müssen beide bis dicht unter die Raa gezeichnet sein.
3 8S. a a, O. pag. 214; No, 586 der „Nachr, f. Seef.“ 1872 und „Hydr. Mitth,“ 1873 pag, 115;
2 S. a. a. O. pas. 215.
1 S. a. a O. pag. 223—92927 und No. 346 der ‚Nachr. f. Seef.“ 18792.
408