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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 4 (1876)

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Preisen für Schiffsbauhölzer sowohl, wie für kleinere Spieren, welche sämmtlich 
aus Indien eingeführt werden (Preis einer rohen Spiere zur Anfertigung einer 
Bramstenge 22 &), kommt jedoch jede Reparatur sehr theuer zu stehen. 
Die Maschinenfabrik von Rosnayet und C. Francois, welche sich haupt- 
aächlich mit der Anfertigung von Maschinen für Zuckerfabriken beschäftigt, 
‘st im Stande, jede Reparatur oder Neuanfertigung von Maschinentheilen, wenn 
diese nicht allzugrosse Dimensionen haben, auszuführen. , 
Die Chronometer können nach einem Zeitball regulirt werden, welcher 
ih p. m. mittlerer Zeit des Observatoriums zu Pamplemousses (3* 50‘ 12.“% 
Dst-Lg. von Greenwich) auf dem Signal Hill fällt. 
Im Jahre 1873 wurden in Port-Louis 662 Schiffe mit 257,053 Tons Ge- 
halt einklarirt, wovon 431 mit 171,397 Tons Gehalt englische waren. 
Der Werth der importirten Güter beläuft sich auf 2,454,101 &, 
wovon England solche an Werth von 705,906 
anglisch Indien ; „ 714,477 
Frankreich “ 427,605 
Australien 171,365 
Peru » 117,929. , 
Pondichery % 33,151 
Reunion - » 25,452 
La Plata-Staaten . „ 20,129 „ 
Vereinigte Staaten „ , »„ 15,594 
liefert. Zu den Importartikeln gehören: 
Reis . . . . . . im Werthe von 414,716 & 
Xaffee, . . 36,328 
Wein. . ..“ 91,838 , 
Spirituosen, . 24,238 , 
davon Brandy . . 20,449 ‚,) 
Ale. 2 0.0.0 04 16,022 , 
Rindvieh . . . .. 55,236 
Baumwollenzeug . . 175,979 
Guan0 2. 2 + 4 4x9 131,724 
schwefels, Ammoniak 31,919 
Tabak ..... # „ 43,423 , 
Ausklarirt wurden im Jahre 1873 654 Schiffe mit 260,857 Tons Gehalt, 
davon 418 mit 171,684 Tons Gehalt unter englischer Flagge. 
Hauptausfuhrartikel von den Landesprodueten sind (1878): 
Zucker . 233,576,689 Pfad, im Werthe von 2,882,590 Z 
Rum .“', 918,778 Gallons „ # » 47,083 
Melasse . 3,000 ewt, @ ® m 1,125 
Vanille . 5,546 Pfd. » » » 12,216 , 
Jocosnussöl 59,696 Gallons » » 9,505 
Alo&fasern “2,498 ewt. n » z 4,340 
Postverbindung mit Europa (Marseille) hat Mauritius ein Mal im Monat. 
Die meisten Proviantbedürfnisse, Material und Inventar sind. in grösseren 
Quantitäten, doch zu hohen Preisen zu erhalten. Theuer sind namentlich Erbsen, 
Bohnen, präservirtes Fleisch und Salzschweinefleisch. Von letzteren ist selten 
grosse Auswahl, Hartbrod niemals auf Lager vorzufinden, doch kann letzteres 
in kurzer Zeit erbacken werden. Von den Kosten für Materialien sind beson- 
ders hoch die für Rundhölzer und Planken. 
Timor (Koepang). 
a. Proviant. Es vermögen in diesem Platze nur wenige Proviantartikel 
ergänzt zu werden, da nur an einzelnen Gegenständen ausreichende Vorräthe 
vorhanden sind. Der Proviant ist von mittelmässiger Beschaffenheit. Salzfleisch 
präservirtes Fleisch, Hartbrod, Erbsen fehlen gänzlich. Trinkwasser ist kosten, 
frei einzunehmen. .Es kosten pro Kilo: Bohnen 0.20 fl.; Reis 0.24 fl.; Salz 0.16 Al.; 
Zucker 1.00 fl.; Mehl 0.75 fl.; Weichbrod 1.so fl.; frisches Rindfleisch O.4s fl, 
frisches Schweinefleisch O.ss 1. und der Liter Essig O.co fl. ; 
b. Materialien. Kohlen überlässt die Residentschaft von Timor zu den 
Selbstkosten; an sonstigen Materialien sind im Wesentlichen nur Oel und Seife 
vorhanden. Es kostet die Tonne Kohlen 27.00 fl; das Kilo Oel 0.80 fl.; und 
das Kilo Seife 1.00 fl. Ä 
Amboina. 
a. Proviant. Hier ist nur frisches Fleisch, Weichbrod, Mehl, Reis und 
Zucker zu ergänzen. Das Mehl ist von mangelhafter Beschaffenheit. Trinkwasser 
“
	        
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