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und 16 bis 18 Met. Tiefe sind dicht an denselben und 22 und 25.5 Met. Tiefe
in einem Abstande von !/4 Seem.
Tonnen. Die drei Tonnen Kish Tonne No. 1, Kish Tonne No. 2 und
Kish Tonne No. 3, kennzeichnen diese Bänke. Von denselben ist No. 1 schwarz
und kegelförmig mit Stange und Kugel; dieselbe liegt auf 9 Met, Wasser bei
iem Nordende der Bänke in folgenden Peilungen: Thurm auf der Insel Dalkey
gerade südlich frei von dem Mapas Obelisk in W'!/sN, 5.2 Seem. entfernt; Leucht-
;hurm Howth Bailey in NNW'!/2W, 5.3 Seem. entfernt, und der Gipfel Zreland’s
Eye in NzW'/aW, 7.5 Seem. entfernt. Die Tonne No. 2 ist schwarz und kegel-
[örmig; dieselbe liegt 1 Kblg. östlich der Bänke in 20 Met. Wasser S’/4W,
4.1 Seem. von der Tonne No.1 in folgenden Peilungen: Mapas Obelisk in
NW’/8W und der Gipfel des Vorgebirges Bray in W!/2S, 4 Seem. entfernt.
Die Tonne No. 3 ist gleichfalls schwarz und kegelförmig; dieselbe liegt auf der
Bank auf 6.1 Met. Wasser SSW!/2W, 3.2 Soem. entfernt, von der Tonne No. 2
in folgenden Peilungen: Mapas Obelisk in NWzN und der Gipfel des Vorgebirges
Bray in WNW!/4W.
Das Feuerschiff Kish*) liegt auf 18.3 Met. Wasser, %4 Seem. von
dem Nordende der Bank entfernt; dasselbe führt in einer Höhe von 11 Met.
ein weisses Drehfeuer, mit Intervallen von einer Minute, welches bei klarer
Luft 10 Seem, weit sichtbar ist. Bei nebeligem Wetter wird auf dem Schiffe
las Gong geschlagen, und wenn ein Postdampfer von Holyhead aus erwartet
wird, so werden jede 15 Minuten rasch hintereinander zwei Kanonenschläge ab-
zefeuert. Das Schiff ist dreimastig, schwarz und hat einen weissen Streifen;
auf beiden Seiten ist das Wort „Kish Bank“ in weissen Buchstaben angemalt
und im Grosstopp ist eine Kugel als Tagestoppzeichen.
Von dem Feuerschiffe peilt man den Mapas Obelisk in W*%8S; das
6.8 Seem. entfernte Feuer auf der Ostmole zu Kingstown in WNW°/sW; den
7°/4 Seem. entfernten Leuchtthurm zu Poolbeg in NW'/sW; den zu Howth Bailey
in NWzN; die Spitze Nose of Howth in NzW%/W; die 3 Seem. entfernte Bur-
ford South Tonne in WNW"'/3W und die 3.8 Seem. entfernte Burford North
Tonne in NW.
Hält man den Mapas Obelisk nördlich frei von dem Thurm zu Dalkey
in West; so führt solches nördlich von der Kish Bank vorbei.
Segelanweisung, Von Süden kommende, nach Dublin bestimmte
Schiffe, sollten stets ausserhalb Zuskar Rock und der Feuerschiffe „Lucifer“ und
„Blackwater“ gehen, von wo aus sie entweder innerhalb oder ausserhalb der
Arklow-Bank steuern können, wenn sie nicht sehr bekannt mit der Küste sind.
[innerhalb der Bänke können die Schiffe bei leichten Gegenwinden während der
auslaufenden Gezeitenströmung ankern, dabei ist aber zu beachten, dass in See
ungefähr 1'a Stunden später Hochwasser ist, als an der Küste. Ausserhalb
der Bänke ist der einzige sichere Ankerplatz bei schönem Wetter auf der flachen
Stelle östlich der Zndia- und Codling- Bänke. Hierzu giebt das Feuerschiff
„Codling“ eine ausgezeichnete Leitmarke ab.
Zwischen Tuskar und der Bucht von Dublin sind die von der Küste ab-
liegenden gefährlichen Bänke an ihren Aussenseiten durch Feuerschiffe und
Tonnen gut gekennzeichnet, so dass bei gewöhnlichem Wetter die Seezeichen
sowohl bei Tage wie bei Nacht sichere Führer abgeben. Von Tuskar liegt
das Feuerschiff Codling NO'Y3N 54 Seem. entfernt; diese Richtung führt bei-
nahe in die Linie, welche durch mehrere, stets in ungefähr 11 Seem. Abstand
liegende Feuerschiffe gekennzeichnet ist; kein einziges dieser Feuerschiffe darf
züdlicher als SW, oder östlicher als NO in Peilung gebracht werden. Von dem
Feuerschiff „Codling“ liegt das Feuerschiff „Kish“ N!/4W 17 Seem. entfernt;
sobald sich ein Schiff nördlich des Feuerschiffes „Codling“ befindet, so muss
dieses westlich von Süd und das Feuerschiff „Kish“ westlich von Nord goepeilt
werden. Bei nebeligem Wetter muss der Gezeitenstrom besonders genau in
Rechnung gebracht werden; der ausgehende Strom, welcher ungefähr 1% Stunde
irüher als zu Liverpool beginnt, setzt recht quer über die Bänke. In keinem
Falle darf ein Schiff in flacheres Wasser als 64 Met. Tiefe gehen.
1) Um die Lage des bei der Kish Bank gesunkenen englischen Kriegsschiffes „Vanguard“ zu
kennzeichnen, sind daselbst 2 Feuerschiffe und 2 Wracktonnen verankert worden (s. No. 584, 760
and 827 der „Nachr, £f, Seef.“ 1875).