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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 4 (1876)

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passirt hat, muss man NzW nach der Northeast Spit (Twelve Feet Bank) 
Tonne steuern, bis Negro Head gerade von Middle Long Cay und Goffs Cay 
ungefähr 1 Kblg. von dem Südende von Water Cay frei ist; dann WNW, bis 
Sergeants Cay nördlich frei von Water Cay kommt. In dieser letzteren Richtung 
passirt man die Twelve Feet Bank. Von der Northeast Spit Tonne muss 
man SW2/4S nach der 114 Seem. entfernten White-Grounds-Spit Tonne (White 
Bank, auch The Flat genannt) steuern, und dabei North Bub recht über Ro- 
vinson Point halten. 
Die White-Grounds-Spit Tonne liegt auf 5.7 Met. Wasser und von ihr 
ab muss man W!/@N nach der Spanish-Cay-Spit Tonne, welche auch Middle 
Rock Tonne genannt wird, steuern. Um von Spanish-Cay-Spit frei zu bleiben, 
muss man South Bub über One Man Cay und Sergeants Cay an die Nordspitze 
von Water Cay bringen. 
Die Spanish Cay Spit Tonne liegt auf 4.6 Met. Wasser; von dieser Tonne 
ab muss man SSW nach der Half-way Tonne zu steuern, bis Ramson Cay west- 
lich frei von Spanish Cay ist; von hier halte man gerade auf die, auf 7.3 Met. 
Wasser, Schlamm und Korallengrund, liegenden Half - way Tonne. Der durch 
das Half-way Fahrwasser führende Kurs ist NW'/W, und dieser Kurs ist ein- 
zuhalten, bis Spanish Cay nördlich frei von Water Cay kommt, von wo ab dann 
der gerade Weg nach Belize führt. 
Die Strömung wird in diesen Gewässern von dem Winde beeinflusst. 
Hält man die beiden Thürme der katholischen Kirche zu Belize in Linie, 
30 findet man 4.1 und 4.2 Met. Wasser, Schlamm- und Sandgrund, und hält man 
den Flaggenmast des Court Houses in Linie mit der Kirchthurmspitze, so findet 
man 4.3 Met. Wasser, Schlamm- und Sandgrund. 
Bemerkungen über die Sendai-Bucht an der Ostküste von Nipon.*) 
in den „Hydrographischen Mittheilungen“ 1875, pag. 95 haben wir cinen 
kurzen Bericht des Capitains St. John R. N. von I. Br. M. S. „Sylvia“ über 
die Sendai-Bucht nach der „Hydrographic Notice“ No. 27, 1874, veröffentlicht. 
Capitain St. John hat in der Asiatischen Gesellschaft von Japan zu Yoko- 
hama am 14. October 1874 einen Vortrag über diese Bucht und ihre Um- 
zebung gehalten, welcher in den „Transactions of the Asiatic Society of Japan“ 
Vol. III., Part. I, 1875, pag. 16 —20 abzedruckt ist, und den wir hier im Aus- 
zuge wiedergeben, 
„In der nordwestlichen Ecke der Sendai-Bucht fand Capt. John einen 
zum Theil sehr gutgeschützten Ankerplatz in 5.5 Met. hinter der nördlichen 
Insel der zahlreichen Gruppe, welche nach Angabe der Japanesen aus 808 
dicht bei einander gedrängten kleinen Inseln besteht. Die Küstenlinie der 
Hauptbucht ist hier schr tief eingeschnitten und die Inselgruppe, welche sich 
quer vor der Mündung dieser Einbiegung ausbreitet, bildet nach Innen zu eine 
innere Bucht von 8 Seem. Länge und 4 Seem, Breite; sie heisst Matsw Sima, 
nach einem Dorfe an der Festlandsküste; leider aber ist dieser grosse, schöne 
and geschützte Ankerplatz nur eine Lagune; bei Hochwasser findet man hier 
„Nerdings fast durchweg 1.8 Met. Wasser, abor bei Niedrigwasser führen nur 
wenige Boots - Passagen durch Massen und Streifen von Seegras, und von den 
[Inseln bis zum Festlande erstrecken sich nur wenige Stellen offenen Wassers. 
Die Ostküste dieser Inseln (d. h. die an die Sendai-Bucht grenzenden) sind 
dicht mit Riffen und Klippen besetzt, welche die Annäherung sehr gefahrvoll 
machen. Wahrscheinlich befinden sich ebenso viele Riffe unter dem Wasser, 
als über demselben. 
Die höchste dieser 808 Inseln, welche alle mit Bäumen oder mit niedrigen 
Pflanzen bedeckt sind, ist ungefähr 91 Met., die*niedrigste 9 Met. hoch, ihre 
China Sea Directory Vol. IV,, pag. 197—198,
	        
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