accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 4 (1876)

25 
noch in Linie mit der Westspitze der Black-Bay peilen. Weiter nach innen 
lacht das Wasser rasch ab und der Grund wird felsig. 
Eine felsige Stelle, die sich nur 3.7 Met. unter Wasser befindet, liegt 
ungefähr !/a Seem. südlich von Ship Head. 
An der Ostseite der Einfahrt nach der Black-Bay, ungefähr 1 Seem. 
W!/2S von dem südlichen Ende der östlichsten Insel der Gruppe Little St. Mo- 
deste liegt die Soldier Untiefe, auf welcher zuweilen die See brandet. Wenn 
Jie ungefähr 4 Seem. östlich der Black-Bay befindliche Spitze Carrol ONO%/40 
peilt, so führt diese Richtung beinahe 1 Seem. südlich von der Soldier Untiefe 
vorbei, und wenn Ship Head in NW!/AW peilt, so führt diese Richtung beinahe 
1 Seem. westlich von der Untiefe vorbei. 
Die Red-Bay liegt 4 Seem. östlich der Spitze Carrol, in derselben 
findet man sowohl im inneren wie im äusseren Hafen gute Ankerplätze. 
Die Pitts-Bay. Ungefähr 26 Seem. östlich der Red-Bay liegt die 
Einfahrt in die Chäteau Bay, an deren NO-Seite die Pitts- Bay liegt. Im 
[nnern derselben finden Schiffe auf 14.6 bis 23.8 Met. Wasser, Schlammgrund, 
yzute Ankerplätze. 
Die Chäteau-Bay. In dieser Bucht steht auf der Spitze Greenville, 
Antelope Harbour, eine weisse Bake, bestehend aus einem Pfahl, an dessen 
oberem Ende sich ein Fass befindet. 
Die Islet-Bay befindet sich an der NO-Seite des Niger Sundes. Die 
Einfahrt, derselben liegt ungefähr 13 Seem. nordöstlich der Chäteau Bay. In 
der Islet-Bay findet man auf 18,3 bis 23.8 Met. Wasser, Schlammgrund, östlich 
einer kleinen Insel, welche Muddle heisst, einen guten Ankerplatz. 
Der Deer Hafen. Die nächste grosse Oeffnung nordöstlich des Niger 
Sundes wird St. Lewis Sund genannt und an der Nordseite desselben, liegt der 
Deer Hafen, in dem man auf 12.8 bis 18,3 Met. Wasser, Schlammgrund, süd- 
östlich von Danger Point, gute Ankerstellen findet. 
Dieser Deer Hafen soll einer der besten Häfen an der Küste von La- 
brador sein. 
Der Occasional Hafen. Von der Einfahrt des St. Lewis Sundes er- 
streckt sich die Küste 29 Seem. weit, bis zum Occasional Hafen nach NNO. 
Bei der Südküste dieses Hafens findet man, ‚wenn die Einfahrt der an der Nord- 
seite des Hafens liegenden Trout Cove offen ist. auf 20 bis 22 Met. Wasser, 
Schlammgrund, gute Ankerplätze. 
Die Variation in diesem Hafen beträgt 38° 0’ West. (1875.) 
Domino Run. Ungefähr 38 Seem. NO0'40 von dem Occasional Hafen 
liegt die Insel Round Hill und ungefähr 5 Seem. NzW!/2W von dieser Insel 
befindet sich die Einfahrt von Domino Run, einem Fahrwasser, welches von 
der Insel Spotled an der NO- und der Insel Ponds an der SW-Seite ge- 
bildet wird. 
In diesem Fahrwasser findet man bei der Pinneyhook Bucht, welche an 
der SW-Seite desselben liegt, auf 12.s bis 18 Met. Wasser, Sandgrund, sichere 
Ankerplätze. 
Die in dieses Fahrwasser einsegelnden Schiffe müssen versuchen die Insel 
Round Hill anzusteuern; letztere bildet eine gute Landmarke, um die Einfahrt 
des Fahrwassers zu erkennen. Von der Insel Round Hill können dann die 
Schiffe durch das Fahrwasser Indian Tickle nach dem Curlew Hafen oder der 
Sandwich Bucht steuern. 
Der beste Weg, nachdem man die Insel Round Hill passirt hat, ist nörd- 
lich der Inseln Spotled und Ferret, nach dem Cap North, indem man zwischen 
den Inseln Collinham und Halfway hindurchsegelt. Ist ein Schiff nach dem 
Cartwright Hafen bestimmt, so muss es nördlich der Inseln Sisters und Long 
steuern und die Insel Pompey ganz dicht passiren. Nachdem dann die Insel 
Saddler passirt ist, muss man seinen Kurs nach der Insel Egg richten, und 
zwar so, dass das Nordende der Insel Pompey mit dem Südende der Insel 
Sadalor in Linie kommt, welche Richtung dann nördlich des Hare Rock vor- 
veiführt. 
Indian Tickle ist ein schmales Fahrwasser zwischen der Insel Indian 
und dem Musgrave Lande. Die südliche Einfahrt zu diesem Fahrwasser befindet 
sich ungefähr 7 Seem. nördlich des Fahrwassers Domino Run.
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.