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ST
nAhara Klippen
S. M. S. „Hertha“ passirte Onohara zur Nachtzeit; es war jedoch recht
klar und mondhell, Als’ diese Klippengruppe ENE bis NE peilte, .schien sie
in eine einzige Masse zu verschmelzen, welche allerdings einem von Süden
kommenden Schiffe als eine Insel erscheinen musste. Als die Klippengruppe
in E’ZN war, betrug der Abstand des Schiffes ungefähr 11 Seem., so dass die
Umrisse gut zu erkennen waren. Was die gegenseitige Lage der anderen Inseln,
als Mikura und Broughton-Rock anbetrifft, so war keine irgend wie erhebliche
Abweichung der gegebenen Lage und Form zu bemerken. Broughton-Rock
antspricht, ebenso wie Mikura, der von ihnen gemachten Beschreibung. Noch
innerhalb der Vries-Insel machte sich der Kuro Siwo dadurch bemerklich, dass
lie Oberflächentemperatur von 12° auf 18° und bis auf 19° C zwischen Miakı-
Sima und Kosu-Sıima stieg. Demzufolge war die Luft mit Wasserdampf ge-
;ättigt und brachte am 22,. Dezember viel Regenböen; ebenso erzeugte der Strom
bei dem böigen, wenn auch westlichen Winde einen verhältnissmässig hohen
ınd unregelmässigen Seegang.
Bei Tagesanbruch am 23. Dezember kam die Insel Aoga-Sima in Sicht
025425 ST SpO, 18ST
Aoga "Sim. Aoga &ma,
»bensö war Fatsizio noch gut zu sehen. KErstgenannte Insel wurde auf ungefähr
Insel Fatsizto Kodsine Sima
2.5 Seem. Abstand passirt. Die ungefähre Höhe ist 200-—300 Met., die Ufer
sind steil aufsteigend und scheint das Landen daselbst mit Schwierigkeiten ver-
bunden zu sein, wenn überhaupt ausführbar. Spuren irgend einer Kultur konnten
nicht wahrgenommen werden. AmNordnordost-Ende liegen einigeabgerissene Fels-
blöcke, an welchen die See brandete, Die Küste ist dem Anscheine nach rein
von verdeckten Gefahren. Von den, in den Segelhand- ete. Büchern, als südlich
von der Insel Fatsizio gesehen oder vorhanden angegebenen Inseln u, s. w.,
<onnte nichts entdeckt werden. Eine gute Observation erlaubte den Ort des
Schiffes annährend genau zu bestimmen, wonach Aoga-Sima in der Karte als
11—12 Seem, zu weit östlich und 8—9 Seem. zu weit nördlich gezeichnet anzusehen
ist. Nachmittags 3 Uhr kam in SEzE eine Insel in Sicht, deren Abstand um
5* 27» auf ungefähr 18—19 Seem, ermittelt wurde und danach auf 31° 28‘ N. ord-Br.
ınd 140° 0‘ Ost-Länge liegen musste. Die Segelkarte (Brit. Adm.-K. No. 2459
Tit. XT, No. 207) zeigte in dieser Lage keine Insel.
Trotzdem unser Kurs über die Inseln Smith und „Volcano führte, wurde
auf diesem Kurse keiner Insel begegnet; man durfte somit annehmen, dass die
obige Insel die Insel Smith sei. Hiernach ergab sich also, dass die Insel
doga-Sima zu weit östlich, die Insel Smith dagegen zu weit westlich nieder-
zelegt ist. Wäre umgekehrt die Lage der Inseln richtig, so hätte bei dem
«laren Wetter unter allen Umständen die Bayonaise-Gruppe in Sicht kommen
nüssen, welche, wenn auch niedrig, immerhin 9 Seem. weit hätte gesehen
werden müssen, da scharfer Ausguck von der Marsraa gehalten wurde. Die
‚nsel Ponafidin wurde auf ungefähr 4—5 Seem. Abstand Nachts 12!4 Uhr vom