accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 4 (1876)

260 
W 8, Borkum SW 8, Wilhelmshaven SSW 9, Helgoland WSW 9, Cuxhaven 
WSW 9, Hamburg SW 8, Kiel SW 9, Somsö SW 8, Vestervig SW 8, Oxö 
SSW 8. ; ; 
Am 16, März Liverpool W 8. — Wilhelmshaven W 8, Helgoland WNW 8, 
Keitum W 8, Fanö WNW 8, Bogö W 8, Vestervig W 8, Kiel W 8, Warne- 
münde W 9, Kopenhagen WSW 8, Bornholm SW 8, Swinemünde WSW 8, 
Neufahrwasser SW 8, Thorn W 8, Wisby SW 8. 
Am 17. März Liverpool W 8, Scarborough NW 8, Borkum W 8, Cux- 
baven WSW 8, Warnemünde SW 8. 
Am 18, nur Warnemünde W 10. . 
Obwohl in den folgenden Tagen noch eine Anzahl Minima über Europa 
hinweggingen, riefen sie doch nur vereinzelte Winde von bedeutender Stärke 
hervor. Kin sehr hoher Luftdruck lagerte vom 20. März an über einem grösseren 
oder kleineren Theile von Skandinavien, während im Osten und im Westen 
schwache barometrische Minima sich hinbewegten. In rascher Aufeinanderfolge 
gingen zwei Depressionen (VII und VII) an den Tagen vom 18, bis 21. März und 
andererseits am20—23, März von Italien über Ungarn nach Norden, nach der Ostsee 
und Finnland hin. Ebenso verfolgten zwei ebenfalls schwache barometrische 
Minima (IX und XI) kurz nacheinander einen nahezu gleichen Weg von Irland 
nach dem südlichen Frankreich, das eine vom 21. bis 23., das zweite vom 
24, bis 25. März; vom Mittelmeer wandte sich dieses letztere jedoch nordost- 
wärts, um in den folgenden Tagen bis zum 28. März einen ähnlichen Weg durch 
Oesterreich nach Nordrussland zu verfolgen, wie die eben genannten (VII und 
VIII). Diese letzte Depression rief am Morgen des 27. März in Breslau stür- 
mischen West und in Bornholm stürmischen NE hervor, während der Gradient 
zwischen der Depression VIII und dem Maximum auf der Skandinavischen Halb- 
insel am Morgen des 22. März NNE 8 in Kopenhagen und NE 8 in Wisby zur 
Folge hatte. Sonst waren diese Minima nur von mässigen bis höchstens starken 
Winden begleitet. 
Einen kurz dauerden stürmischen Wind an der deutschen Küste hatte 
auch der Vorübergang eines geringen partiellen Minimums (No. IX) zur Folge, 
welches am 23. März Morgens auf der Nordsee vor dem Skagerak sich zeigte 
and von da an Tiefe abnehmend, über Dänemark nach der Ostsee schritt. Der 
starke Wind dauerte in Hamburg von 11* a. m. bis 5* p. m. als WSW, in 
Swinemünde von 6* bis 11* Abends als NW; in den darauf folgenden Stunden 
wehte schwacher Wind aus denselben Richtungen, welcher in Hamburg allmälig 
abenfalls nach NW umging. 
Mit Ausnahme der letzten Tage, welche warm und schön waren, zeichhete 
sich das letzte Drittel des März in dem grösseren Theile von Europa durch kalte 
Witterung aus, die an vielen Orten späte Schneefälle brachte und als einen 
Rückfall in den Winter erscheinen musste nach der verhältnissmässigen Wärme 
des vorhergehenden sturmreichen Zeitraums. 
Ueber einige Fahrwasser, Inseln u. s. wı an der Ostküste 
von China. 
Der Führer des zu der „Peninsular and Oriental Steamship Company“ 
zehörenden Dampfers „Orissa“*, Capt. E. M. Edmond, hat an das Hydro- 
zraphische Amt zu London über einige Untiefen und Fahrwasser an der Ost- 
züste von China!) einen Bericht eingesendet, welcher in der „Hydrographie 
Notice“ No. 2, London 1876, veröffentlicht worden ist. Die dabei vorkommen- 
len Peilungen sind missweisend, die Variation beträgt im Jahre 1876 1° West. 
) S. „China Sea Directory“ Vol. III, pag. 158, 159, 188, 323.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.