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Ankerplatz, Nachdem man durch die Oeffnung im Riffe hindurch ge-
zsegelt ist, muss man um das Riff nach Norden zu halten und zwischen der
kleinen Insel Bird und dem Küstenriffe auf 46 Met. ankern; der übrige Theil
der Bucht ist flach, Dieser Ankerplatz ist zwar nur klein, aber von allen
Seiten geschützt.
Südküste. Die Spitze Sanders ist niedrig, kann aber leicht an dem bei
derselben auf Pfählen in die See hinein gebauten Dorfe erkannt werden. Süd-
östlich der Spitze liegen 1'/ Seem. entfernt zwei kleine, nahe bei einander lie-
gende Inselchen mit einem reinen Fahrwasser zwischen denselben und der
Spitze Sanders, Diese Inselchen heissen Dover Islets.
Von der Spitze Sanders erstreckt sich cine tiefe Bucht nach NNW und
von der westlichen Einfahrtsspitze dieser Bucht zieht sich die Küste 13 Seem.
weit bis zu der Spitze Hilly nach W!42S hin.
Das Riff erstreckt sich 2 bis 3 Seem. von der Küste in einer Entfernung
von 6 Seem. westlich von der Spitze Sanders mit anscheinend keinen weiter
ausserhalb liegenden Untiefen; von da ziehen sich die Riffe und Felsen bis zur
Spitze Hilly in einiger Entfernung nach See zu.
Die Spitze Hilly ist niedrig und bewaldet und bildet das Ende eines
ungefähr 914 Met. hohen Bergrückens, welcher allmälig nach der See zu sich
abdacht; bei dieser Spitze liegt eine kleine Insel, genannt Green Island, welche
mit einer langen, Art Riedgras bedeckt ist und durch ihre dadurch entstandene
Farbe sich sehr gut von den übrigen, mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen
Inseln in der Umgegend unterscheidet. Im Jahre 1874 war Green Island sehr
dicht bevölkert.
Als 1. Br. M. S. „Alacrity“ sich ungefähr 5 Secm. östlich der Spitze Hilly
befand, wurde ein Fahrwasser ungefähr 2 Seem. weit von der Küste durch die
Riffe und flachen Stellen gefunden, und das Schiff ankerte auf 29 Met. Wasser
Schlammgrund innerhalb einer Kabellänge von dem Riffe, welches sich hier
3a. !/a Kblg. weit vom Strande erstreckt.
Die ungefähre geographische Lage dieses im Süden durch Riffe und Un-
viefen geschützten Ankerplatzes ist 2° 13‘ Süd-Br. und 147° 10‘ Ost-Lg,
In einer Entfernung von 25 Seem. westlich von dem Ankerplatz ist die
See von Riffen und Untiefen angefüllt, die sich ungefähr 5 Seem. weit von der
Küste erstrecken. Segelt man innerhalb der Riffe nach Westen zu, so muss
man dicht längs der Küste halten bis querab von der Spitze Hilly, woselbst
ein freies, !/a Seem. breites Fahrwasser sich zwischen Green Island und einer
kleinen, „südlich davon gelegenen Insel hinzieht. Von hier sind in einer Ent-
fernung von 7 Seem. nach Westen zu die Untiefon nicht mehr so zahlreich und
es befindet sich ein kleiner Ankerplatz dicht am Strande, wenn die Zuckerhut-
Insel SzW'/2W und das äusserste Ende des Landes zwischen W*%/4S und 01/8
peilt.
Bis 8—9 Seem, westwärts von diesem Ankerplatz sind die Riffe und Un-
tiefen wieder zahlreicher und zwischen der Spitze Hiülly und der ungefähr
28 Seem. westlich gelegenen SW-Spitze liegen 6 kleine Inselchen dicht an der
Küste, Mehrere Buchten wurden von der „Alacrity“ bemerkt, als sie längs dieser
Küste segelte, welche aber dem Anschein nach alle flach in ihren Einfahrten
waren.
Ungefähr 18 Seem. westlich der Spitze Milly liegen dicht neben ein-
ander 2 kleine Inselchen; zwischen diesen und einer 7 Seem. westlich gelegenen
hervorspringenden Landspitze, bei welcher gleichfalls ein kleines Inselchen liegt,
ist das Fahrwasser rein bis 3 Seem. weit von der Insel, wo wieder einige Un-
tiefen bis 2 Seem. weit von der Küste sich erstrecken; aber nach See zu
scheinen keine weiteren Untiefen vorhanden zu sein.
Zwischen der ebenerwähnten Landspitzo und den dabei liegenden kleinen
Inselchen ist kein Fahrwasser; zwischen dieser Insel und der ungefähr 2 Seem,
westlich gelegenen SW-Spitze ist eine Bucht, in welcher einige Korallenuntiefen
sich befinden.
Die SW-Spitze ist mässig hoch und dicht bewaldet, aber die Küste dabei
ist bis 1'/z Seem. in das Land hinein sumpfig. Nachdem man um diese Spitze
herum gesteuert ist, erstreckt sich die Küste ungefähr 5 Seem. weit bis zur