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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 4 (1876)

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Führen wir die Gauss’sche Bezeichnung ein und nennen die so gefunde- 
nen Summen bezw. [ab], [ac], [bb], [be] und [ce], so haben wir zunächst noch 
zu berechnen [be]? = -} 2.914. Alsdann hat man für die wahrscheinlichsten 
Werthe von x und y die Ausdrücke: 
[cc] . [ab] — [bc] . [ac] 
* — 7 Tbb] . [cc] — [be]. 
[bb] . [ac] — [be] . [ab] 
Y =" Tbb] . [ce] — [be]%. 
Wenn wir daher unsere Werthe einsetzen, so wird: 
(4.101 . 417.094) — (1.707 . 1011.062) 
lan (0.781 . dies) — Qo14. 
= — 53.221 
HE A 
__._(O.781 . 1011.062) — (1.707 . 417,004) 
y= (0.781 . 4.101) — 2.914. 
= + 268.720. 
Also 
log 2 &:sin p =— 1.7208 n 
log 2 & cos p == 2.429380 
log tang p = 9.8 n pP = — 11° 48‘. 
log cos p = 9.99164 
log 2 & = 248166 2 8 = + 274%. 
Diese etwas langwierige Berechnung stellt sich nun in der Praxis bedeu- 
tend einfacher, da die Ausdrücke [bb], [be], [cc] und somit auch der ganze 
Nenner obiger Ausdrücke, = 0.289, sich bei den verschiedenen Sextanten nicht 
ändern, sondern wenn man stets dieselben Winkel misst, constant bleiben. 
Man hat also diese Werthe nur ein einziges Mal zu berechnen und hat dann 
bei jedem einzelnen Sextanten nur noch [ab] und [ac] jedesmal neu zu finden, 
Will man nun aus den so gefundenen Werthen von & und p eine Cor 
reetionstabelle für den betreffenden Sextanten, etwa wie auf der Seewarte ge. 
schieht, von 10 zu 10° berechnen, so geschieht das in folgender einfache 
tabellarischen Form, 
Dei 
10° 
20° 
30° 
40° 
50° 
50° 
70° 
30° 
90° 
1100 
o 
120° 
sin p = — 0,204. 
a—p "sin (a—p)] sin (a —p) + sin p 
CD 
106 
180 
200 
50 
30° 
350 
40° 
45° 
500 
50° 
550 
9 ' 
16° 48‘ 
21° 48" 
26° 48‘ 
31° 48' 
36° 48 
41° 4° 
46° 4° 
51° 4 
730 4 
ic 4 
od 
0.289 
0.371 
0.451 
0.527 
7.599 
1,667 
\,729 
786 
1,837 
“881 
“919 
950 
U.085 
0.167 
0.247 
0.323 
0.395 
0.463 
0.525 
0.582 
0.638 
0.677 
0.715 
0.748 
:2E (sin (a—Pp) + sin p 
23% = +0‘ 28” 
46% — + 0 46“ 
68" = +1 8“ 
39% — +1 29“ 
‘08% — + 1‘ 48" 
zT 
LA4 — + 2 940 
59 — | 2 394 
173% — + 2 53“ 
185% = +3 5 
1960 == + *! 180 
24 —= LS 9‘ 
Die nicht erheblichen Abweichungen, welche einzelne beobachtete Cor- 
rectionen von denen der berechneten Tabelle zeigen, sind bei diesem Verfahren 
als zufällige Beobachtungsfehler angenommen worden. Es ist jedoch nicht 
anmöglich, dass kleine Theilungsfehler, eine geringe Ellipticität des Theilkreises 
oder auch eine geringe Beweglichkeit der Drehungsaxe innerhalb der Büchse 
sie mit verursacht haben. 
Bei Sextanten aus renommirter Werkstätte wird man indessen diese 
Fehler in einem solchen Masse, dass ihr Betrag in Rechnung zu ziehen wäre, 
nicht so leicht zu befürchten haben. Man kann daher bei diesen, wenn man 
nicht auf sehr grosse Genauigkeit sieht und man auf eine durchgängige Prüfung 
nicht zu achten hat, das abgekürzte Verfahren anwenden, die Kxcentricitäts-
	        
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