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Puerto Plata, .
Cap Haiti ,..
Port Paix ...
Honaives ....
?ort-au-Prince ,
Aux Cayes, ..
Jacmel ....
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3)
-) Wasser war wegen des dort lange ausgebliebenen Regens wenig vorhanden,
?) Wasser nur mit grosser Mühe zu erhalten; dasselbe war durch den öfter eintretenden Kegen schlecht
geworden.
3) Mit eigenen Booten zu holen.
4) Wird nur auf Bestellung gebacken und ist der Güte des Brodes wegen der Grösse der einzelnen Stücke
und der Zubereitung wenig zu trauen,
5) Bei Zusage für Entnahme grösserer Quantitäten MM. 0.80 das &.
5) Nicht zu empfehlen.
7) Ein Quantum von 300 Kilogr. wird binnen 48 Stunden gebacken.
Sämmtliche hier erwähnte Häfen eignen sich zur Verproviantirung von
Kriegsschiffen nicht. Es wurden nur die angeführten Artikel in den grösseren
Geschäften, mit Ausnahme von Kaffee, zu etwa 100 Klgr. vorgefunden, was
darauf schliessen lässt, dass die Geschäfte sich nur auf Abgabe des Proviants
an Handelsschiffe eingerichtet haben.
In den Häfen von Port Paix und Gonaives ist frisches Brod für eine
Schiffsbesatzung nicht, Fleisch nur wöchentlich zweimal zu erhalten. In den
übrigen Häfen machte das Backen eines Quantums von 300 Klgr. Brod erheb-
liche Schwierigkeiten,
Der Kaffee unterliegt einem Ausfuhrzoll von MM, 0.12 pro Pfd., welcher
jedoch bei Anbordnahme von nicht zu grossen Quantitäten — S. M, S. „Victoria“
nahm circa 250 Klgr. — den Kriegsschiffen erlassen bleibt. Vom Jahre 1876
ab soll, äusseren Vernehmen nach, dieser Ausfuhrzoll um ein Bedeutendes erhöht
werden. Der Kaffee in den nördlichen Häfen wird dem in den südlichen be-
deutend vorgezogen.
Rückreise von Haiti nach St. Thomas. Da das Ankern in dem Hafen
von Jacmel mit einem Schiffe von der Länge der „Victoria“ höchst unbequem
ist, zog ich es vor, unter Dampf zu halten. In der Nacht vom 31. Dezember 1875
auf den 1. Januar 1876 fing es plötzlich sehr frisch aus NE an zu wehen.
Wind und Seegang nahmen im Laufe des Vormittags derartig zu, dass ich gegen
Mittag gezwungen war, unter Gaffelsegeln beizudrehen. Am 2. Januar Nach-
mittags flaute es soweit ab, dass wieder Kurs gesteuert werden konnte. Da
jedoch der Wind allmälig bis ESE herumging und bei einer Windstärke von
6 bis 7 eine sehr hohe unangenehme See lief, die das Ankern auf der Rhede
von St. Domingo doch unmöglich gemacht hätte, sah ich von dem Besuche
dieses Platzes ab und dampfte direct nach St. Thomas, woselbst ich am
5. Januar Nachmittags eintraf.
Wind und Wetter: Während der ganzen Dauer unserer Anwesenheit in
Westindien, speciell während der letzten Reise, haben ganz abnorme Witterungs-
verhältnisse geherrscht. Der in dieser Jahreszeit sonst mit Regelmässigkeit
wehende NE-Passat stellte sich nur ganz vorübergehend und schwach ein.
Windstillen, unterbrochen von leichten Brisen aus allen Richtungen, waren die
Regel,‘ erst jotzt scheint der Passat wirklich durchgekommen zu sein. Der
Sturm, der am 1. Januar anfıng, ist ebenfalls nach Angabe der mit den Wind-
verhältnissen hier vertrauten Personen eine ganz ungewöhnliche Erscheinung,
Bei unserem Eintreffen in St. Thomas war der Hafen von Schutz suchenden
Schiffen und von solchen in Hayvarie überfüllt. An der Südküste von Haiti und