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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 6 (1878)

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auf frischen NE und Regen, zwischen 764,5 und 765,9mm auf frischen N und 
NE und darauf folgenden Regen, zwischen 762,0 und 760,7mm auf beständigen 
Passatwind, zwischen 760,7 und 759,4mm auf Windstillen und zwischen 759,4 und 
758,2 mm auf südliche Winde. Kin schnelles Steigen von 760,7 mm zeigt steife 
nördliche Winde innerhalb 24 Stunden an, und ein schnelles Fallen von 760,7mm 
südliche Winde innerhalb 1—2 Tagen, 
Die nachfolgenden Angaben über gleichzeitige Regenmengen an drei nahe bei 
einander gelegenen Orten auf der Insel Oahu, und an einem dieser Orte in drei ver- 
schiedenen Jahren zeigt eine bemerkenswerthe ungleiche Regenvertheilung sowohl 
hinsichtlich der Oertlichkeit, als auch der Zeit nach. Diese drei Orte sind: 
Waikikt auf der SO-Seite von Oahwu, dicht am Meere, !/4 Stunde von Honolulu; 
Nuuanu, etwa 100m über dem Meere, !2 Stunde landeinwärts in einem Thale; 
Kaloakahua auf der NO-Seite von Oahu, dem Passatwinde mehr ausgesetzt. 
Regenmengen. 
Monat 
1874 1875 | 
mm ! mm 
1877 
mm 
1877 
mm 
1877 
mm 
Kaloakahua, 
Warkik 
Nuuanıt. 
Januar... 229 ] 113 82 82 
Februar ,, 248 74 73 74 
März. ... 111 98 24 ı 24 
April. . .. 32 | 107 50 87 
Mai ,... ‘4 | 106 " 123 185 
Juni... 41 RO 19 9 
Juli... 32 14 39 58 
August. .. 8 28 20 29 
September. ! 96 79 45 57 6. 
Jktober .. 1 4 24 27 | 42 _ 81 
November , | 148 | 113 34 | 36 | 39 
December . | 146 — — — — 
79 
RZ 
20 
Aus den Reiseberichten S, M. S. „Medusa“, Korv.-Kapt. Hollmann.) 
Reise von St. Thomas nach Colon (Aspinwall). 
Nach einem längeren Aufenthalte in St. Thomas vom 6. Januar bis 
16. Februar verliess S. M. S. „Medusa“ diesen Platz und langte am 24, Februar 
auf der Rhede von Colon‘ (Aspinwall) an. Korv.-Kapt. Hollmann berichtet 
über die während dieser Reise wahrgenommenen meteorologischen und 0ceano- 
graphischen Erscheinungen, wie folgt: 
„Der Passat, welcher in den letzten Tagen des Aufenthalts zu St. Thomas 
sehr südlich, durchschnittlich aus SE und SEzS geweht hatte, ging am 16. Fe- 
bruar d, J, Nachmittags mit Stärke 2 auf E und NE zurück. Doch bereits am 
folgenden Tage, den 17. Februar Nachmittags, auf 17,5° N-Br und 65,5° W-Lg, 
drehte er bei Stärke 3 bis 4 nach ESE und beharrte in dieser Richtung, sowie 
durchschnittlich gleicher Stärke bis zum 19. Februar Nachmittags, wo er auf 
14,6° N-Br und 69,3° W-Lg mit zunehmender Stärke allmählich von SE nach E 
und ENE zurückging. 
Am 20. Februar Vormittags wehte der Passat frisch aus ENE mit 
Stärke 6, behielt diese Richtung den Tag über bei, frischte gegen Abend noch 
mehr auf und erreichte seine grösste Stärke 7 bis 8 am Morgen des 21, Februar 
auf 12° 30’ N-Br und 74° 30‘ W-Lg, die Stärke bis Mittag beibehaltend, 
An diesem Tage ergab das Mittag-Besteck cin Etmal durch das Wasser von 
210 Sm, über Grund von 240 Sm. Nachmittags wurde es flauer und der Wind 
ärehte von ENE, allmählich auf NE mit wechselnder Stärke, von 3 bis 4. Diese 
‘) S. „Ann. d. Hydr. ete,“, 1877, pag. 608 und 612; 1878, pag, 12, 53, 95,
	        
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