Joachim B lii tilgen: Geographie der winterlichen Kaitlufteinbrüchc in Europa.
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Fig. 24 a. NO-KE über Mitteleuropa,
letzte Phase (17. März 1931).
(Nach Bad. Wetterber.)
Fig. 24 d. SO-KE über Mitteleuropa,
Zerfall im Süden, Kaltluftzentrum in
Innerschweden, 20. März 1951.
(Nach Bad. Wetterber.)
Fig. 24 b. Übergang von NO- in SO-KE
über Mitteleuropa (18. März 1931).
(Nach Bad. Wetterber.)
Fig. 24 e. SO-KE, zerfallen bis auf
Reste im Baltikum und Südskaudinavien,
Aclvektion milder Meeresluft in
Lappland, 21. März 1931.
(Nach Bad. Wetterber.)
Fig-. 24 c. SO-KE über Mitteleuropa,
Kaltluftzentren über Nordeuropa, Insolation
über Mitteleuropa (19. März
1931). (Nach Bad. Wetterber.)
Fig. 24 f. SO-KE, letzte Phase im Insolationsstadium,
nur noch einzelne
stralilungsbedingte Frostinseln, weitere
Einstrahlungserwärmung in Mitteleuropa
und advektive Milderung
in Lappland, 22. März 193t.
(Nach Bad. Wetterber.)
Das Absaugen slid osteuropäischer Kaltluft entspricht dem O—SO-Typ v an Be b b e r s
(1901). Allerdings hat v. B. dabei wohl die rein zyklonalen kalten Südostwinde vor einer wandernden
Front nicht berücksichtigt, wenn er diesem Typ eine längere Dauer zuspricht. Von
längerer Dauer ist lediglich die antizyklonale Variante, wenn ein russisches Hoch clem zyklonalen
Vordringen widersteht. Dieser Typ steht daher häufig in Zusammenhang mit vorausgegangenen
NO-KE oder zurückweichenden C-KE. Die Bewölkung ist clabei gering, und ebenso, vom Frontalstreifen
abgesehen, auch die Niederschlagshäufigkeit. Die Temperatur bringt im Januar/Februar
besonders tiefe Werte, hängt aber, wie van B ebb er betont, von den Wärmeverhältnissen
in SO-Europa ab.
Die auf den feststehenden Beobachtungsort bezogene, außerordentlich große Wechselhaftigkeit
des Wetters im Bereiche der F ro nt alz one hatten wir bereits berührt. Handelt es sich
um die Frontalzone jener stabilen Variante der SO-KE. dann vermag sich in dem relativ
schmalen Streifen eine Schneedecke auszubilden, während bei einer rasch wandernden Frontalzone
der gefallene Schnee sofort wieder von der nachfolgenden Warmluft aufgezehrt wird.