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Full text: Vollversammlung der IHO in Monaco

IHO Assembly 
benen Stimmen reichte zur Wahl; eine Stichwahl 
war nicht vorgesehen. 
Bei der Wahl wurde Mathias Jbnas mit deutli 
chem Abstand vor den Mitbewerbern als General 
sekretär gewählt: 
• Mathias Jbnas (Deutschland) 112 Stimmen 
• Mustafa Iptes (Türkei) 88 Stimmen 
• Glles Bessern (Frankreich) 36 Stimmen 
• Luigi Snapi (Italien) 34 Stimmen 
• LuizFernado Fblmer (Brasilien) 31 Stimmen 
• Abraham Kampfer (Südafrika) 14 Stimmen 
Damit wird Mathias Jonas der erste gewählte 
Generalsekretär der IHO, zugleich ist er der erste 
Deutsche überhaupt in dem Leitungsgremium. Er 
wird am .September seinen Dienst antreten. 
Seine erste Amtsperiode dauert sechs Jahre. Da 
nach kann er zur Wiederwahl für weitere drei Jahre 
kandidieren. 
Bei der Wähl des ersten Direktorsgab esfolgendes 
Ergebnis: 
• Abraham Kampfer (Südafrika) 105 Stimmen 
• Mustafa Iptes (Türkei) 77 Stimmen 
• Luigi Snapi (Italien) 35 Stimmen 
• Glles Bessern (Frankreich) 27 Stimmen 
• Füfael Fbnce (Mexiko) 27 Stimmen 
• Luiz Fernado Fblmer (Brasilien) 24 Stimmen 
• SergeyTravin (Füssland) 16 Stimmen 
• Imdadul Haque (Bangladesh) 4 Stimmen 
Abraham Ampfer ist bereits seit vielen Jahren in 
mehreren G'emien der IHO aktiv. Mit ihm wurde 
eine gute Wahl getro en. 
Abschließend wurde der zweite Direktor mit fol 
gendem Ergebnisgewählt: 
• Mustafa Iptes (Türkei) 103 Stimmen 
• Fbfael Fbnce (Mexiko) 100 Stimmen 
• Giles Bessern (Frankreich) 43 Stimmen 
• Luigi Snapi (Italien) 40 Stimmen 
• LuizFernado Fblmer(Brasilien) 12 Stimmen 
• SergeyTravin (Füssland) 12 Stimmen 
• Imdadul Haque (Bangladesh) 5 Stimmen 
Mit knapper Mehrheit konnte sich Mustafa Iptes 
durchsetzen. Dalptesbereitsdem Direktorium an 
gehörte, wird seine zweite Amtszeit nur drei Jahre 
dauern. Auf der nächsten Vollversammlung wird 
daher der zweite Direktor neu gewählt werden 
müssen. 
Council 
Wie erläutert, ist mit dem Fbt (Cöuncil) ein neues 
Gremium aufgestellt worden. & ist das höchste 
Organ unterhalb der Vollversammlung. Letzte 
re kann Bitscheidungskompetenzen an den Fbt 
delegieren. Damit sollen Bitscheidungsprozesse 
beschleunigt werden - und die IHO exibler. Der 
Fbt umfasst mindestens Mitglieder. Die Stze 
werden zu zwei Dritteln nach einem Schlüssel an 
die Ffegionalkommissionen vergeben, diese wie 
derum ernennen ein Mitglied oder auch mehrere 
Mitglieder aus der Fbgion als Fbtsmitglied. Da 
durch ist eine regional ausgewogene Vbrteilung 
gewährleistet. Das letzte Drittel wird auf der Basis 
eines besonderen »hydrographischen Interesses« 
ausgewählt. Derzeit gilt die unter der jeweiligen 
Ragge registrierte Schi stonnage als Grundlage. 
& kommen also die zehn Mitgliedsländer mit der 
größten Tonnage in den Fbt - wenn sie denn 
wollen. Deutschland gehört nicht zu diesen Län 
dern, hat aber über die North Sba Hydrographie 
Cömmission (NSHC) erfolgreich kandidiert und 
hat damit in den nächsten drei Jahren einen Stz 
im Fbt. 
Die erste Stzung des Fbtes ndet im Oktober in 
Monaco statt. 
Ausstellung und Schi e 
V\öhrend der Vollversammlung präsentierten 
Aussteller ihre Produkte, darunter waren auch 
korporative Mitglieder der DHyG, namentlich: 
CAHS ¡XBIue, Köngsberg, NV-Verlag, SevenCsund 
Wärtsilä B_AC Nautik. 
Außerdem gab es eine umfangreiche Fachaus 
stellung von Mitgliedsländern. 
We üblich bot die Konferenz auch die Möglich 
keit, Vermessungsschi e anderer Hydrographi 
scher Dienste zu besuchen. Diesmal waren Schi e 
aus Brasilien, Frankreich, Italien und dem Vbreinig- 
ten Königreich im Hafen von Monaco zu besich 
tigen. 
Fazit 
Die Assembly bietet gerade auch um die eigentli 
che Stzung herum sehr gute Gelegenheiten zum 
fachlichen Austausch. Bei keiner anderen hydro 
graphischen \feranstaltung sind derart hochrangi 
ge Vbrtreter der amtlichen Hydrographie aus aller 
Welt vor Ort. 
Auch wenn manches sehr formal abläuft, wer 
den die strategischen Maßnahmen und Bitschei 
dungen meistens im Konsens getro en. Die IHO 
ist eben vorrangig eine technisch-kooperative 
Organisation und nur relativ wenig politisch be- 
ein usst. Die eher kleine Welt der Hydrographen 
ist weitgehend bestrebt, gemeinsam der Bedeu 
tung der Hydrographie den nötigen Fbum zu ge 
ben. " 
Die Delegation aus 
Deutschland mit Mathias 
Jonas (rechts), BSH-Bäsidentin 
Monika Beuch-Moritz und 
Thomas Dehling 
HN107 — 06/2017 
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