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Volltext: 58, 1938

Dr. Horst Podszus: Beobachtungen über sonnentägige Wiederkehr von erdmagnetischen Störungsformen. 
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Bei Vorhandensein eines magnetischen Kraftfeldes dagegen tritt eine Aufspaltung der elektromagnetischen 
Strahlen ein, in einen ordentlichen, der obiger Gleichung genügt, und einen außerordentlichen Strahl, der durch die 
Gleichung 
N = 2 ^ ( f2 + f « f ) = 1^67 - IO" 8 (f2 + f H f) 
1 e 
die Berechnung der Elektronen pro cm® gestattet. Hierin ist f H — * — * H, woH = erdmagnetisches Feld in 
2 7i c m 
e 
der Reflexionshöhe und = spezifische Ladung bedeuten. Es ergeben sich bei Messungen z. B. Grenzfrequenzen 
in 
von 2 bis 9 x 10® Hz, was Eleklronendichten von der Größenordnung 2 x 10 5 bis ca.15 x 10 5 Elektronen/cm® entspricht. 
Führt man bei den Messungen schnelle Frequenzänderungen in kurzer Zeit hintereinander durch, so kann man 
aus den entstehenden Diagrammen alle in diesem Meßintervall vorhandenen Schichten erkennen, ihre effektive Höhe 
ausmessen und auf Grund der feststellbaren Grenzfrequenzen ihre maximalen Ionendichten bestimmen. Hierbei muß 
jedoch bemerkt werden, daß es sich bei den Grenzfrequenzeu nicht um ein Maß der Ionisation handelt, sondern durch 
sie die Maximalinonisation der betreffenden Schicht angegeben wird. Irgend welche vertikalen Änderungen einer Höhen 
zone können nur indirekt daraus entnommen werden. Es sind an vielen Stellen der Erde Ionisationsmessungen dieser 
Art in letzter Zeit durchgeführl worden, so daß man sich ein Bild von dem normalen Verlauf der Ionisationsschichten 
machen kann. Abb. 21 gibt den maximalen Ionisationsdichteverlauf eines ruhigen, normalen Tages in Tromsö wieder (8). 
Man erkennt zwar einen normalen Anstieg der maximalen Ionisation um die örtliche Mittagszeit in beiden Zonen 
(E und F), findet aber auch noch für die F2-Schicht ein zweites Maximum um 20 Uhr MEZ (s. Abb. 21). Es liegt nahe, 
dieses zweite Maximum durch Abkühlung der Schicht und dadurch bedingte Zusammenschrumpfung zu erklären. Hier 
durch wird die Ionenzahl/cm® = N vergrößert, die freie Weglänge kleiner, so daß nach kurzer lonendichtezunahme 
durch Rekombination wieder eine vermehrte Ionendichtcabnahme folgen muß. Bei Wiedervereinigung gilt nämlich:
	        
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