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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte und des Marineobservatoriums — 58. Band, Nr. 6
entsprechend in der oberen Korrektursäule:
Po
= f«.
Pm
(3)
Die Proportionalitätsfaktoren f u und f 0 bestimmen sich nach der Gasgleichung
durch die entsprechenden Druck- und Temperaturverhältnisse zu: f u
In diesen Gleichungen bedeuten:
Pu
Tu
T u
= RT
. . und f„ =
Po
Pm
Tm
T 0
(4)
p u = mittlerer Druck in der unteren Korrektursäule.
Po = „ „ „ oberen
p m = ,, ,, „ ,, Säule AC.
T u = mittlere absolute Temperatur in der unteren Korrektursäule.
T 0 — „ ?» 55 55 oberen ,,
T m = 55 ,5 55 55 5, Säule AC.
Für diese Größen ist einzusetzen: p m = 750 mb.
Ferner mit genügender Näherung:
p u = 1000 + — . 0,125 mb
h- 5400
Po = 500 + ^ — • 0,0667 mb
Hier haben wir die bei mittleren Temperaturverhältnissen gültige barometrische Höhenstufe als eine hinreichend
genaue Beziehung zwischen Druck- und Höhenänderung eingesetzt. (5) In der Nähe der 1000-mb-Fläche beträgt
sie 8gdm/mb; d.h. einer Höhenänderung von 8 gdm entspricht eine Druckänderung von 1 mb. Daraus ergibt
sich: 1 gdm Höhenänderung ^ 0,125 mb Druckänderung. In einer genügend nahen Umgebung der 500-mb-Fläche
beträgt die barometrische Höhenstufe rund 15 gdm/mb. Daraus: 1 gdm -— 0,0667 mb.
Die Mitteltemperaturen der Korrektursäulen setzen wir ebenfalls mit hinreichender Genauigkeit propor
tional der Mitteltemperatur T m der Säule AC
T„ = T m (l+A); T 0 = T m (1 —) (6)
Setzt man Gl. (5) und Gl. (6) in Gl. (4) ein, so erhält man die Proportionalitätsfaktoren f u und f 0 , die nun ihrer
seits in die Gl. (3) eingesetzt, die mittleren Dichten der Korrektursäulen liefern. Nunmehr können die Gewichte
der einzelnen Säulenabschnitte berechnet werden (vgl. S. 11). Es, ist das Gewicht von
(AC) = 10 Ah 5 . Pm = 500 g
(CD) = h 10 • p a
(AB) = (h 5 —5400). p 0
Die gesuchte mittlere Dichte 0 p 54 im Säulenstück BD läßt sich also darstellen durch:
0P54 =
loAhs • p m + h 10 . pu — (h 5 —5400) . p 0
5400
. 10 4 g/m 3
1000+ — 0,125 500 +
2 i Vl 500 n 2
oOO + — (4— 2o). h :
• 0,0667
750
loAhs
750
(1+1) (h 5 -5400)
500
ioAh 5
0 P 54 =
5400
• 10 2
0P54 — 925-9
f-|h 10 + 0,000079 • h 10 2] - fl(h 6 _ 5400) + 0,000046 (h B - 5400)2] )
1+ } g/m 3
i Abs i
(7)
h 5 , h 10 und 10 Ah 5 sind in gdm einzusetzen.
Vernachlässigt man die verhältnismäßig kleinen quadratischen Glieder in Gl. (7), so bedeutet dies, daß
man als Mitteldrucke p u und p 0 der Korrektursäulen einfach 1000 mb bzw. 500 mb einsetzt. Die Formel ist in