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Volltext : 58, 1938

Gert  Hendrik  Scheepers:  Maisanbau  und  Klima  im  sogenannten  Maisdreieck  der  Südafrikanischen  Union  27

c)  Die  Maisernten  der  drei  Jahre.
Die  Größe  der  Maisernte  während  der  drei  Jahre  (Tabelle  XI)  bringt  den  großen  Unterschied  zwischen
den  beiden  unternormalen  Erntejahren  einerseits  und  dem  guten  Erntejahr  1924/25  andererseits  noch  besser  zum
Vorschein,  und  man  erkennt  den  Zusammenhang  zwischen  der  Ernte  und  dem  Regen  noch  mehr.  Die  geringe
Ernte  ist  aber  nicht  etwa  auf  die  Verringerung  der  Anbaufläche  allein  zurückzuführen.
Tabelle  XI.
Maisernte  in  t  und  die  prozentuale  Zu-  oder  Abnahme  in  aufeinanderfolgenden  Jahren.
1923/24  1924/25  1925/26
Gebiet  Ernte  %  Abnahme  Ernte  '%  Zunahme  Ernte  %  Abnahme

Union  734  219  48,2  1909  182  160,0  768  750  59,7
Transvaal  319  727  30,9  686  366  114,7  351770  48,8
Freistaat  261035  64,9  1011  033  287,3  260  796  74,2
Maisdreieck  484  855  1  483  060  205,9  509  918  65,6

Daß  die  Union  im  ganzen  eine  Zunahme  von  160%  und  der  Oranje-Freistaat  eine  solche  von  287%  in  zwei
aufeinanderfolgenden  Erntejahren  verzeichnen  konnte,  sind  Steigerungen,  die  in  keinem  Verhältnis  zur  Vermehrung ­
  der  Anbaufläche  stehen,  sondern  vor  allem  auf  die  Regenfälle  während  des  Wachsens  zurückgeführt  werden
müssen.

Fig.  15.

Die  Maisernte  der  Union  ergab  in  den  zwei  schwachen  Jahren  nur  38,5%  bzw.  40,3%  der  Ernte  in  dem
guten  Jahr.  Diese  Zahlen  sind  noch  auffallender  im  Oranje-Freistaat,  in  dem  die  Erträge  der  schlechten  Jahre
nur  25,8%  und  25,7%  der  guten  Ernte  betragen  haben.  Im  ganzen  Maisdreieck  sind  während  der  zwei  regenarmen ­
  Jahre  nur  knapp  68%  des  regenreichen  Erntejahres  1924/25  produziert  worden.
            
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