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Volltext: 57, 1937

Edgar Heilgermann : Beiträge zur Klimatologie von Togo 
B. Lage und Oberflächengestalt Togos. 
(zusammengestellt nach den in den M. a. d. D. Sch. veröffentlichten Reiseberichten sowie nach 11). 
Das ehemalige deutsche Schutzgebiet Togo liegt zwischen ungefähr 6° und 11° N sowie 0° und 1° 40' ö. Lg. 
Gr. (Figur 1). Es grenzt im Süden an den Golf von Guinea bei einer Küstenausdehnung von etwa 50 km, wäh 
rend seine Nord—Süderstreckung rund 560 km beträgt. Die Nordgrenze ist ungefähr 120 km lang. Zwischen 
Strand- und Lagunenniederung zieht sich ein schmales, sandiges, wenige Meter hohes und einige hundert Meter 
breites Diinengebiet hin. An die meist sumpfigen, aus schlammigem Tonboden bestehenden Lagunenniederun 
gen schließt sich nordwärts ein ziemlich ebenes, nach dem Innern zu sanft ansteigendes, im Süden flach, im 
Norden stärker gewelltes Gebiet an, das sich bis an das Togogebirge ausdehnt. Zahlreiche Bäche und Flüsse, 
die meist während der Trockenzeit versiegen, folgen den von NW nach SE streichenden Tälern. Der Boden 
ist fruchtbar, unter einer bis zu einem Meter dicken Humusschicht lagert rötlicher Lehm. 
Das Togogebirge durchzieht das Schutzgebiet von SSW nach NNE und bildet innerhalb seiner zentralen 
Kette mehrere breitere und schmälere Hochflächen (500 bis 850 m), aus denen Berge bis zu 1000 m aufsteigen. 
Es wird im Osten von meist inselartig sich erhebenden Bergen und Bergmassiven (zur Inselbergplatte von Da- 
home gehörig), im Westen von größeren zusammenhängenden Gebirgsketten begleitet, die häufig die Höhe des 
Hauptgebirges erreichen, bisweilen dieses sogar zu überragen scheinen. An den steilen Abfällen des Gebirges 
tritt mitunter der nackte Felsboden hervor, doch sind Kuppen, Hänge und Täler meist von einer Hinnusschicht 
überzogen, deren Fruchtbarkeit noch die der Ebene übertrifft. Das ganze Jahr hindurch führen die zahlreich 
vorhandenen Gebirgsflüsse Wasser in ausreichender Menge. 
Außerhalb der Gebirgszone breitet sich im Westen Togos ein nach Norden sanft ansteigendes Tafelland 
von geringer Meereshöhe aus, das vom Volta- und Qtifluß in vielgewundenem Lauf flachhügelig zerschnitten
	        
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