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Volltext : 55, 1936

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Aus  dem  Archiv  der  Deutschen  Seewarte.  —  55.  Bd.,  Nr.  2

d.  h.  sie  geht  in  sich  selbst  über,  man  braucht  nur  statt  zu  schreiben  —  2'.  Die  schiefe
Strophoide  und  folglich  auch  die  gerade  sind  anallagmatische  Kurven,  was  nicht  bekannt
zu  sein  scheint,  in  einer  zenitalen  Karte  aber  selbstverständlich  ist.
Die  Polargleichung  der  schiefen  Strophoide  [siehe  (12a)],  bezogen  auf  den  Knoten
r  1,  war.  cos  2  #  4  sin  2  #  cot  2  A  =  r  (cos  #  4~  sin  #  cot  2  A).

Mithin  wird  durch  Inversion:

£ 2  cos  2  #  +  q 2  sin  2  #  cot  2  A  =  q  cos  #  +  q  sin  #  cot  2  A,

x 3  y 2  +  2  xy  cot  2A  =  x  +  y  cot  2  A.
1

(33)

Setze  ich  x  =  x'  +  ^  »  dann  wird
x' 2  —  y 2  +  2  x'y  cot  2  A

0.

Durch  Drehung  des  Achsenkreuzes  um  4-ß=  45°  —  A  erhält
man
1

y 2  —  x' 2  =  .  sin  2  A  (Fig.  22),

(33  a)

also  eine  gleichseitige  Hyperbel.  Folglich  ist  auch  die  gleich«
seitige  Hyperbel  die  Inverse  der  geraden  Strophoide  (Azimut«
22  gleiche  A  =  135°),  was  bekannt  ist  (Loria,  Spezielle  alge«
braische  und  transzendente  Kurven,  2.  Aufl.,  1.  Bd.,  S.  486).
Die  Polargleichung  der  schiefen  Strophoide  mit  dem  Knoten  —  1  bezogen  auf
-(-  1  ist  nach  (12  c)
4  (x  —  l) 2  —  q 2  x  +  q 2  y  cot  2  B  +  3  y 2  —  2  xy  cot  2  B  +  x 2  —-  0.
Durch  Inversion  von  +  1  aus  folgt:

2  cos#  cot  2  B  sin#
»  i  '

3  sin 2  #  2  sin  #  cos  #

Q»  Q°  r
4  (x  —  q 2 ) 2  -f  x 2  —  x  +  3y 2  +  y  cot  2  B  —  2  xy  cot  2  B
1

cot  2  B

cos 2  #

0.

Setzt  man  u  =  x  also  x

2  >  x 2  =  u 2  +  u  4-^p

4  |u 2  +  y 2  —  -j-j  +  u 2  —^-4-  3  y 2  —  2  uy  cot  2  B

=  0.
so  wird
=  0,

1

1

4  (u 2  -f-  y 2 ) 2  —  2  (u 2  +  y 2 )  4-  ^  4-  u 2  4  3  y 2  —  2  uy  cot  2  B  =  0,
4  (u 2  +  y 2 ) 2  —  (u 2  —  y 2 )  —  2  xy  cot  2  B  =  0.
Dreht  man  die  Achsen  um  4-ß  =  45°  —  B,  so  wird

x 2  —  y 2

r x 2  L  ^2  ==  y  .
^ K  4sin  2  B

(34)

Die  Inverse  dieser  schiefen  Strophoide  ist  eine  Bemoullische  (Fig.  9,  Seite  12)  Lemniskate,
was  nicht  bekannt  zu  sein  scheint,  und  zugleich  Inverse  der  gleichseitigen  Hyperbel
(Formel  29),  also  erhält  man  diese  Lemniskate  durch  zweimalige  Inversion  der  schiefen
Strophoide  mit  dem  Knoten  —  1.  Die  entsprechenden  rechtwinkligen  Schnittkurven  erhält
man  durch  Inversion  der  Schnittkurven  der  Hyperbelschar.
Die  Großkreise  durch  den  Punkt  —  1  in  der  Karte  n  =  2  wurden  durch  folgende
Gleichung  bezogen  auf  +  1  als  Pol  eines  Polarkoordinatensystems  dargestellt  (Formel  lOd):
r 4  sin 4  a  4-  4  r 2  x  sin 2  a  cos  2  a  —  4  r 2  sin 3  a  cos  2  a  —  4  sin 2  2  a  (x  —  l) 2  4-  4  y 2 .
Mithin  durch  Inversion:
sin 4  a  —  4  q 2  sin 2  a  cos  2  a  +  4  x  sin 2  a  cos  2  a  —  4  sin 2  2ß(x  —  £ 2 ) 2  +  4  y 2 .  (35a)
            
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