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Volltext : 54, 1935/36

14

Aus  dem  Archiv  der  Deutschen  Seewarte.  —  54.  Bd.  Nr.  6

3.  Die  Jahreswerte.
a)  Wind  richtung.
Der  prozentuale  Anteil  der  einzelnen  Windrichtungen  in  den  5  Jahren  ist  in  Tabelle  3  für  die  vier  Zonen
zusammengestellt.
Tabelle  3.
Verteilung  der  Windrichtungen:  Jahreswerte.

Zone  A

Jahr

N

NE

E

W  i  n
SE

d  r  i  c
S

h  t  u  n  g
SW

w

NW

C

1909

7

61

20

2

1

1

2

3

2

1910

9

62

22

2

1

1

1

2

1

1911

7

66

22

1

0

1

0

1

1

1912

9

65

16

2

0

1

1

3

1

1913

11

64

16

2

0

1

1

3

1

Zone  B

Jahr

N

NE

E

W  i  n
SE

d  r  i  c
S

h  t  u  n  g
SW

w

NW

C

1909

12

62

16

2

1

1

l

3

1

1910

11

63

17

1

1

1

l

2

2

1911

8

66

20

2

1

0

0

2

0

1912

11

66

16

1

0

1

1

2

1

1913

13

66

15

1

1

0

1

2

1

Zone  C

Jahr

N

NE

E

W  i  n
SE

d  r  i  c
S

h  t  u  n  g
SW

W

NW

C

1909

9

50

18

4

2

4

5

7

2

1910

13

51

18

3

1

4

3

4

3

1911

9

57

18

3

1

3

3

3

3

1912

13

53

17

2

1

3

4

6

1

1913

13

55

16

3

1

3

3

4

2

Zone  D

Jahr

N

NE

E

W  i  n
SE

d  r  i  c
S

h  t  u  n  g
SW

W

NW

C

1909

6

36

13

8

10

13

6

5

3

1910

6

36

17

9

6

11

6

5

3

1911

4

34

16

9

12

14

5

4

3

1912

5

38

13

5

11

14

5

5

3

1913

5

37

17

6

9

10

6

6

3

Das  am  stärksten  hervortretende  Merkmal  sind  die  sehr  geringen  Schwankungen,  denen  die
Jahreswerte  der  Häufigkeit  nicht  nur  beim  Passat,  sondern  darüber  hinaus  auch  bei  den  übrigen  Windrichtungen
unterworfen  sind.  Das  erscheint  um  so  bemerkenswerter,  als  Schwankungen  sowie  Veränderlichkeit  der  monatlichen ­
  Häufigkeitswerte,  besonders  im  nördlichen  Teil  des  Gebietes,  z.  T.  recht  beträchtliche  sind.  Dabei  zeigt
die  Größe  der  jährlichen  Schwankungen  nur  geringe  Unterschiede  zwischen  dem  Nord-  und  dem  Südteil:  sie  bewegen ­
  sich  zwischen  8%  in  den  Zonen  A  und  B,  und  5%  in  D.
Die  Passathäufigkeit  ist  in  den  nördlichen  Zonen  etwa  gleich  groß  und  nimmt  erst  südlich  davon  merkbar
ab;  in  den  Zonen  A  bis  C  liegen  die  Werte  des  Jahres  1911,  in  D  diejenigen  von  1913  etwas  über  dem  5jährigen
Durchschnitt.
Nordwinde  sind  in  B  und  C  häufiger  als  in  A  und  D,  Ostwinde  wehen  im  Gesamtgebiet  mit  annähernd
gleicher  Häufigkeit.  Der  Anteil  von  Winden  aus  den  übrigen  Richtungen  nimmt  von  Nord  nach  Süd  zu,  wobei
aber  die  Häufigkeit  der  Richtungen  SE,  W  und  NW  —  jede  für  sich  —  nirgends  den  Wert  von  10%  überschreitet.
            
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