accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 42 (1914)

384 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1914. 
Jahres- 
zeit 
Oktober 
bis 
Dezember 
Januar 
bis 
März 
April 
bis 
Juni 
N-Br. 
10°—14° 
14°—20° 
20°—26° 
26°— 30° 
109— 14° 
14°—20° 
20° —26° 
26°— 30° 
;109—14° 
149—200 
20°—26° 
2692300 
Oberflächen- 
strom 
Sm/’Etm. 
N 64° W 2,53 
N 41° W 3.39 
N 66° W 4,39 
N21°0 0.24 
S79° W 5.95 
SS0° W 5.385 
N 84° W 5.55 
882° W 5.03 
N 60° W 1,66 
N 729 W 1.92 
S87° W 4.26 
S$853° W 1.37 
Zahl 
der 
Beoh. 
73 
2 
85 
65 
51 
65 
74 
35 
47 
76 
65 
26 
Wind 
sec 
N48°0O 1.68 
N38°0 4.14 
N47°0 3.57 
N58°O 2,36 
N17r°O 2.79 
N25°0O 4.96 
N42°O 4.46 
N4920 151 
N20°W 2,66 
N 7°O 5.07 
N32°0 5.43 
N41°0 2.87 
Tiefenstrom 1) 
Sm/Etm. 
— 1.48 
— 2,853 
— 1.83 
<< 
—1,82 
—0.99 
— 101 
4126 
— 1.76 
—2,93 
— 0.98 
0.16 
Trift- 
strom; 
Sm/Etm. 
8 S_ 
Yy. YVry 
1.23 
2,24 
4.57 
<0 
1.57 
1.16 
2.92 
2,03 
2,37 
5.52 
5.16 
5.64 
6.00 
4.23 
3,96 
2,34 
2,58 
6.00 
6.62 
5.42 
6.09 
7.36 
0.46 0.37 
2,97 1.25 
4.84 | 1.91 
141 1.05 
0.60] 
2,83 
4.45 
179 
' 1 
Mittel... | 2,38 ' 4,37 
Über die Ausscheidung einzelner Beobachtungen vergleiche man das am 
Schlusse des Abschnitts Gesagte. Die große Unregelmäßigkeit der Ergebnisse 
für Ss und ni gegenüber denjenigen bei der Kalifornischen Strömung hängt wohl 
Av 
damit zusammen, daß die Zusammenfassung mehrerer Monate, die wegen der 
Zahl der Beobachtungen notwendig war, eine Rolle spielt; doch ist anzunehmen, 
daß sich bei der Bildung des Mittels die Unebenheiten großenteils wieder aus- 
gleichen. Der Tiefenstrom ist wenig beständig — vielleicht eine Einwirkung des 
Guineastroms. Auch gibt ihn die Karte der Temperaturverteilung”) nicht als 
sehr mächtig an. 
8. Somalistrom. 
Das Beobachtungsmaterial ist entnommen aus den sämtlichen Schiffstage- 
büchern, die bis 1910 bei der Seewarte eingegangen waren; dazu kommen noch 
die Beobachtungen der niederländischen Schiffe, die der Seewarte zur Verfügung 
standen ?). Das Gebiet erstreckt sich von 3° N-Br. bis zum Kap Guardafui 
(etwa 12!/,° N-Br.) und von der Küste bis 55° O-Lg. Es wurde zerlegt in drei 
Streifen: 
1. 3°— 6 °N-Br., Winkel zwischen Küste und Meridian « = 36°, 
2. 6— 9 9° « « « @ = 27°, 
3. 9°%—121)° « x @ = 12°, 
Da die Strömungen unter Land wesentlich stärker sind als auf hoher See, wurde 
der erste Streifen durch den 50, Längenkreis, der zweite durch den 52. in zwei 
Teile geteilt, Wir ordnen diese fünf Teile so: 
1. Unter Land a) von 3° bis 6 °N-Br., 
b) « 6° « 9 °? 
2. Auf See a) « 3° « 6 ° 
b) « 6° «9 ° 
3. Beim Kap Guardafui 9° « 121° 
1) Der Tiefenstrom ist mit + als südlich, mit — als nördlich bezeichnet. 
2 G. Schott in: Wiss. Ergebnisse der deutschen Tiefsee-Exp. Bd, I. Jena 1902. S. 175. 
Siehe auch G, Schott, Geogr. d. Atl, Ozeans, Hamburg 1912, Taf, XV. 
3) Vgl. Atlas der Meeresströmungen in dem Indischen Ozean. »Ann. d. Hydr. usw.« 1913, S. 129.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.