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Dr. Karl-Heinrich Wagner: Die unechten Zylinderprojektionen.
Es ist ^ — * j daraus folgt
Ö X /
l dF L dF n
*ÖA + x dx = °
Es sei y = mg(tp) für den Fall, daß durch X(q>,y>) = 0 <p und tp miteinander verknüpft sind, dann ist
Setzen wir jetzt x — f(tp, A), wobei wieder X (tp, tp) == 0 sein, dann wird
F (x, y,X) = f (X, v (y)) — x = 0 [y = g (tp) -* tp — v(y)]
X^r — x — 0
oX
x = X ~ = f (X, y>)
Aus ^tM ä a foIgt ’ daß
x - nXf(tp)
sein muß. A darf also nur als linearer Faktor auftreten. Es ist dann weiter
Acos (p
x =
Es war g'(fp) = m g'(tp) • ^ , folglich
g’(v)
X cos <p
m-g’(y>)
dtp
dgj
nXf(y>)
= nX f{tp)
cos g>dy> — n-mf (tp) g’(tp) dtp
sin <p = n ■ m I f(tp) g'(ip) dtp
Dies ist der Typus der flächentreuen Projektionen mit Hilfswinkel. Für y = mg(tp)—mtp, x = n Xj(tp) = nX cos 2
erhält man z. B. Eckert VI (Sinuslinienprojektion); denn es wird
sin ip = n • vi
j cos 2 ^ dtp
2 sin <p
— = jo -4- sin w — C
n-m r '
Aus g> — 0, welchem Werte tp — 0 entspricht, ergibt sich die Integrations-Konstante, welche 0 wird.
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Indem man <p = setzt, welchem Werte W — entspricht, erhält man die Konstanten m und n.
Sollen die Meridiane Ellipsen sein, derart, daß dieselben alle durch den Nullpunkt gehen und ihre Scheitel sämt-
7t
lieh die Geraden y — ± m — berühren, dann ist
2i
(x—af f_
a* 6 2
unter Berücksichtigung des Wertes für x wird