34
Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte. 51. Bd. Nr. 4.
2. Man kann verlangen, daß eine Maßstabsveränderung in Bichtung des Hauptmeridians nicht eintritt, also
m = 1. In diesem Falle wird
n
2 • sin 60°
3 • sin 40°
= 0,8982 . . .
Alle anderen Beziehungen bleiben bestehen. Man muß für m und n nur die oben stehenden Werte einsetzen.
3. Die Art der Karte kann es erfordern, daß ein bestimmter Parallelkreis längentreu abgebildet wird. Das ent
sprechende n bestimmt sich aus Gl. 4, S. 13.
n =-
cos<p 0
2<Po
3
cos
Dieser Wert von n ist einzusetzen in die Gleichung
2 sin 60°
m n 3 sin 40°
oder
2 sin 60° _ 0,8982 . . .
3 n sin 40° n
Gerade dieser Fall ist von besonderer Wichtigkeit. Man kann hier wie bei der echten flächentreuen Schnittzylin
derprojektion den längentreuen Parallelkreis nach Maßgabe des darzustellenden Gebietes frei wählen. Diese Wahl
von n muß allerdings noch einige Beschränkung erfahren, worauf wir später noch zurückkommen werden.
C. Die flächentreuen Entwürfe ohne Hilfswinbel
Wir verwenden dieselben Meridianfunktionen wie bisher. Als ersten behandeln wir den Fall
y~nX cos 2 9 ,
COS9V
9>o
COS‘
Nach Gl. 20, S. 15 ist
so daß wir in unserem Falle erhalten
x
i i
n /cos (pd<p
n / f(<p,n)
<Pi=0
_ 1 / cosipdcp
x n <
x =
<P — tg-|| + C
,1*1 l ), 2 )
0
dx
dy
Anm.: Es ist o b = h k eos & — 1. Nach Ql. 2 u. 3, S. 15, 16 ist h = - • cos—!© und k= cos— 1 ®
dtp o/
(1)
w
l ) Man setzt cos cp — 2 cos 2 — 1, dann ist
2 ) Die Projektion für ein <p 0 = 40° zeigt Abb. 14.