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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarle. — 48. Bd. Heft •">
Die beiden nächsten Aufnahmen habe ich an einem vor verhältnismäßig kurzer Zeit neugegrabenen
Vlittelpriel gemacht. Das Watt ist trockenes, ziemlich hohes Mischwatt: nur in der Umgebung des künst
lichen Priels ist der Schlickfall etwas stärker und die Schlammschicht etwas tiefer.
Bild 21. Künstlich ausgegrabener. gerader Mittelpriel. Ziemlich tief ausgehoben. daher steile Krosionstälcr von den
Seiten. Starker Schlickfall in der Nähe des Priels (Fußspuren im Vordergrund), bn Hintergrund Grassodenquer
dämme und dahinter Vorland und Deich.
Bild 22. Seitenerosionstal zu obigem Priel. Steile, etwa 50 c-m tiefe Kerbsdilueht. Iin Hintergrund einige in sie ciit-
mündencle Nebenpriele. Eine n a t ü r 1 i c h e Bildung, veranlaßt durch den k ii n s 11 i e h e n Mittelpriel.