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\\ o r ii <■ r \\ r :« <r <• : D;is Wattenmeer zwischen I risclicn und Friedriehskuog.
Bild 10. Hafenpriel von Irischen im Wattgebiet. Auf beiden Seiten Busdidiimme. Kiinstlicii geradegelegt tind aus-
gebaggetl. Die kleinen Quei liuschdiimine haben den Zweck, die Miinndeibildnng zu verhindern.
Die Vorland watteil.
Wir verlassen nunmehr das Vorland und hegeben uns in das eigentliche Watt, das das Gebiet zwischen
Mittelhoch- und Niedrigwasser umfaßt. Zunächst betreten w ir die \ orlamkvatton. Darunter verstehe ich
dasjenige Wattgebiet, das unmittelbar ans Vorland grenzt und in seiner Gestaltung von ihm abhängig
ist oder irgendwie zu ihm in Beziehung steht. Die \ orlandwatten bedingen aber eine weitere l nter-
teilung. Sind sie weitgehend vom Menschen beeinflußt, so will ich sie künstliche Vorlandwatten nennen;
tritt aber eine solche Beeinflussung nicht in den Vordergrund, so mag von natürlichen Vorlandwatten
geredet werden.
Die natürlichen Vorlandwatfen.
Auch hier muß eine weitere Unterteilung vorgenommen werden. Diejenigen Gebiete, die vor einem
Abbruchvorland liegen, sollen als natürliche AbbruchvorJandwatten, diejenigen, die vor einem im An
wachs befindlichen Vorland liegen, als natürliche Anwachsvorlandwatten bezeichnet werden.
Das natürliche Abbruchvorlaadwatt.
Das natürliche Abbruch vor] an dwatt liegt vor Vorlandgebieten mit äußerer Abbruchkante und ist
nicht oder nur ungenügend durch Buschdämme geschützt. Landwärts wird dies Vorlandwatt durch eine