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Volltext: 46, 1928/1929

Dr. Hellmut Schmidt: Der jährliche Gang der Niederschläge in Afrika. 
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Auf Madagaskar scheidet das Gebirge eine östliche Abdachung im Luv des 
Passats von einem Westteil, in dem die einfache zenitale Sommerregenzeit 
ausgeprägt ist. Den ausgiebigen Steigungsregen im Osten steht die lange Trockenzeit im Lee 
gegenüber. An der Ostküste verursacht der Passat, daß die große Trockenzeit sich ausfüllt, ja ein 
zweites Maximum sichtbar wird. „In dem am Ende der Antongilbai gelegenen Maroantsetra (49° 50' E., 
15° 26' S.), wo der SE sich besonders stark fängt und an den dahinterliegenden Bergketten staut, wird 
.das Wintermaximum sogar zum Hauptmaximum“ (Loewe [66] Seite 107). 
Die westöstliche Zugrichtung der winterlichen Zyklonen läßt im subtropischen Afrika eine west 
liche Stirnseite, an der sich der zyklonale Regenfall in besonders reichem Maß ablädt, und östliche im 
Lee gelegene Gebiete unterscheiden. Ist schon aus dieser Tatsache, in Verbindung mit dem Unterschied 
der Breitenlage, die Abnahme der Regendauer und Regenergiebigkeit im subtropischen Nord 
afrika ostwärts verständlich, so wird der Gegensatz durch die Verschiedenheit der morphologischen 
Verhältnisse noch unterstrichen: Im Westen bietet das Gebirge reichliche Gelegenheit zu Geländeregen. 
An der Atlantischen Küste bleiben aber infolge der relativ kühlen Küstenströmung (Kanarienstrom) 
die Niederschlagskurven verhältnismäßig niedrig. 
Subtropisches Südafrika siehe Loewe Seite 101—103 
DIE HAUPTTyDEN DER TROPISCHEN NI EDERSTHLAGSPERIODE
	        
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