accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : 45, 1928

P.  Heidke:  Erfolg  und  Gfiite  örtlicher  Vorhersagen  im  täglichen  Wetterdienst.

77

zum  Eintritt  des  anzusagenden  Ereignisses“  sowohl  für  die  Wetterdienst-Vorhersagen  wie  für  die  Vorhersagezeiten ­
  möglich  ist.
Zu  berechnen  ist:  1.  k  nach  Formel  (12 11 ),  —  2.  h  nach  Formel  (IS 11 ),  —  S.  E  nach  Formel  (14 TI ),
—  4.  B  nach  Formel  (14 I)[ A),  —  5.  G  nach  Formel  (15 n A),  wenn  „Neigung  zum  Eintritt  des  anzusagenden ­
  Ereignisses“  nur  für  die  Wetter  dienst-Vorher  sagen,  aber  nicht  für  die  Vorhersagezeiten  möglich
ist.  Tn  den  Rechenschemata  VIII  1  und  VIII  2  sind  in  diesem  Fall  die  Spalten  nicht  zu  verwenden,
deren  Nummern  mit  [  ]  versehen  sind,  also  die  Spalten,  die  zur  Berechnung  von  k.,  dienen  und  in  denen
Y  k 2  als  Faktor  vorkommt.
In  beiden  Fällen  wird  weiter  vorausgesetzt,  daß  eine  auf  eine  Ereigniszeit  folgende  Ereigniszeit
stets  eine  Beharrungszeit  ist.
Als  Beispiel  sind  für  die  Vorhersagegruppen  der  Reihe  Jahr  des  Rechenschemas  VIII  1  in  Spalte
1  bis  27  unter  Beachtung  von  dessen  Fußnoten  1  bis  5  beliebige  Zahlenwerte  eingetragen,  deren  Summe
365  ergibt,  indem  für  ein  Nichtschaltjahr  täglich  eine  Vorhersage  angenommen  wurde.  Angenommen
ist  n x  =  2,  n 2  —  1,  n :t  =  3.
Rechenschema  VIII  1:  Eingetragen  ist  für  jeden  Monat:  1.  Zahl  der  Vorhersagen  in  Spalte  46.
—  2.  Auszählung  der  Häufigkeit  von  a,  b,  c  in  den  Spalten  II  I  bzw.  II  2  bzw.  II  3  des  Eintragungsschemas ­
  und  deren  Eintragung  in  die  Spalten  37  bis  39  bzw.  40  bis  42  bzw.  43  bis  45.  —  3.  Kontrollen
gemäß  dessen  Fußnoten  2  und  3.  —  4.  Auszählung  der  Häufigkeit  der  Vorhersagegruppen  gemäß  den
drei  Spalten  II  1  bis  II  3  des  Eintragungsschemas  und  deren  Eintragung  in  die  Spalten  1  bis  27  des
Rechenschemas  VIII  1.  —  5.  Berechnung  von  dessen  Spalten  28  bis  36.  —  6.  Kontrollen  gemäß  dessen
Fußnoten  3  und  5.  —  7.  Die  Reihen  Jahr  sind  die  Summen  der  einzelnen  Monatswerte.  —  9.  Ihre  Multiplikation ­
  mit  n lf  n,,  72 3  ergibt  die  Reihen  a  bis  c.  —  8.  und  10.  Unmittelbar  nach  Ausführung  von  7  und  9
Kontrollen  gemäß  Fußnote  2  bis  5  des  Rechenschemas  VIII1.
Rechenschema  VIII  2:  Ausfüllung  der  Spalten  1  bis  19  wie  30  bis  118  unter  Beachtung  der
Fußnoten  1  bis  5  und  7.  —  2.  Berechnung  von  |  h,  V  k x ,  VA' ä ,  V  hk x ,  Y  bk i;  E,  B,  G  bzw.  I  Tn  )  k,  Vhk,
E,  B,  G  unter  Beachtung  der  Fußnoten  2  bis  7.

6.  Anwendungen.
Neben  der  zahlenmäßigen  Ermittlung  der  Leistungen  des  Wetttervorhersagers  kann  die  Güte
der  Wetterdienst-Vorhersagen  auch  noch  zu  folgenden  Feststellungen  benutzt  werden:
1.  Ist  die  Güte  derselben  Wetterdienst-Vorhersagen  für  mehrere  Stationen  etwa  gleich  hoch,
so  bilden  diese  Stationen  einen  einheitlichen  Wetterbezirk.  Ergibt  sich  für  einige  an  der
Bezirksgrenze  liegende  Stationen  eine  erheblich  geringere  Güte,  und  sind  die  sämtlichen  Beobachtungen
einwandfrei,  so  sind  diese  Grenzstationen  zunächst  versuchsweise  den  Nachbarbezirken  zuzuschlagen.
Erweist  sich  auch  dies  nicht  als  angängig,  so  jnuß  aus  diesen  Stationen  ein  weiterer  Bezirk  gebildet
werden,  für  den  besondere  Wettervorhersagen  zu  geben  sind.  Die  zahlenmäßige  Güte  der
Wetterdienst-Vorhersagen  kann  somit  zu  einer  Abgrenzung  der  Wetterdienstbezirke ­
  verwandt  werden,  die  auf  meteorologischer  Grundlage  beruht.
2.  Ergeben  sich  innerhalb  eines  so  abgegrenzten  Bezirks  bei  einigen  Stationen  erheblich  geringere ­
  Beträge  für  die  Güte  der  Wetterdienst-Vorhersagen  als  für  die  übrigen,  so  dürfte  das
Wetter  der  ersteren  örtlich  beeinflußt  sein.  Sie  eignen  sich  mithin  nicht  als  Kontrollstationen. ­

3.  Von  erheblicher  Bedeutung  ist  die  Frage,  bis  zu  welchem  Zeitpunkt  im  voraus  Wetterdienst-Vorhersagen ­
  gestellt  werden  können.  Ihre  Herausgabe  ist  als  angebracht  anzuer ­
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.