P. Heidke: Erfolg und Güte örtlicher Vorhersagen im täglichen Wetterdienst.
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und zwar: 1. In den vier obersten Reihen der Spalten I bis IV für jeden einzelnen der vier Jahrgänge
1920 bis 1928 der drei schwedischen Stationen Vinga, Morups Tange und Smygehuk wie der Summe (А\)
ihrer Windstärkemeldungen für jeden einzelnen Jahrgang. — 2. In der untersten Reihe (2 bzw. 2JE-,) der
Spalten I bis IV für das Jahrviert 1920 bis 1923 von jeder dieser drei Stationen wie der Summe ihrer
Windstärkemeldungen. — 3. In den drei obersten Reihen der Spalte V für den Jahrgang 1924 von jeder
der drei norwegischen Stationen Nordöyan, Ona und Lister. — 4. In der untersten Reihe (2 2 ) der Spalte V
für die Summe der Windstärkemeldungen dieser drei Stationen Jahrgang 1924.
Aus den gesamten Beobachtungen der schwedischen Stationen ergibt sich gemäß 22 x für z der
Wert 0.735; aus den gesamten Beobachtungen der norwegischen Stationen gemäß 2 2 der hiermit inner
halb der Fehlergrenzen übereinstimmende Wert 0.732, so daß man mit genügenderGenauigkeit
z = f setzen kann. Dieser Wert für z in Formel (20) eingesetzt ergibt:
A x H*l* -f A,
(22) . . . E = B
(A X + C X )H^ + (A 2 + C 2 )
Es sei nun:
(aa) bzw. (ba) bzw. (ca) die Zahl der wärmeren Tage, für welche die Wetterdienst-Vorhersagen
wärmer bzw. wenig Temperaturänderung bzw. kälter erlassen sind;
(ab) bzw. (hh) bzw. (cb) die Zahl der Tage mit wenig Temperaturänderung, für welche die Wetter
dienst-Vorhersagen wärmer bzw. wenig Temperaturänderung bzw. kälter erlassen sind;
(ac) bzw. (bc) bzw. (cc) die Zahl der kälteren Tage, für welche die Wetterdienst-Vorhersagen wär
mer bzw. wenig Temperaturänderung bzw. kälter erlassen sind.
Dann ist
(oa) — (aa)(ba)(ca) die Zahl der wärmeren Tage,
(ob) — (ab) + (bb) + (cb) die Zahl der Tage mit wenig Temperaturänderung,
(oc) — (ac) + (bc) -f- (cc) die Zahl der kälteren Tage.
Zu verrechnen ist jede Vorhersage (aa) und (cc) mit 2 unter A x , da sie eine völlig richtige Vorher
sage für eine Umschlagszeit ist; und da A x die doppelte Zahl 1 ®) der richtigen Vorhersagen für die Um
schlagszeiten ist; — jede Vorhersage (ac) und (ca) mit 2 unter C x , da sie eine völlig verfehlte Vorher
sage für eine Umschlagszeit ist; —• jede Vorhersage (bb) mit 2 unter A 2 , da sie eine völlig richtige Vor
hersage für eine Beharrungszeit ist; — jede Vorhersage (ab) und (cb) mit 2 unter C 2 , da sie eine völlig
verfehlte Vorhersage für eine Beharrungszeit ist. Jede Vorhersage (ba) und (bc) ist für eine Umschlags
zeit erlassen, während die Vorhersage selbst auf wenig Änderung lautet; weder kann man diese Vor
hersage als völlig richtig, noch als völlig verfehlt bezeichnen, da in ersterem Fall die völlig
richtige Vorhersage wärmer und die völlig verfehlte Vorhersage kälter lauten würde; jede dieser Vor
hersagen ist in gleichem Maße richtig wie falsch, so daß also jede der Vorhersagen (ba) und (bc)
mit je 1 auf A L und C, zu verteilen ist.
Somit ergibt sich:
(23)
A x — 2 (aa) + 2 (cc) + (ba) -j- (bc)
A 2 = 2 (bb)
C x = 2 (ac) + 2 (ca)-f (ba) + (bc)
C 2 — 2 (ab) + 2 (cb)
Diese Werte für A x , A 2 , C x , C., in Formel (19) und (22) eingesetzt, ergeben
(24) . . . H =
(ob)
(ca) + (oc)
[2 (aa) + 2 (cc) + (ba) + (bc)] H */* + 2 (bb)
(25) . . . E =
■ e ) Siehe diesen Abschnitt Fußnote 14, Seite 47,
2 [(oa) -f (ос)] H ’/* + 2 (ob)