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Full text: 45, 1928

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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte. — 45. Bd. Heft 1. 
A 2 die doppelte Zahl der vorhergesehenen Beharrungszeiten wie die doppelte Zahl der richtigen Vor 
hersagen für die Beharrungszeiten, 
C 2 die doppelte Zahl der nicht vorhergesehenen Beharrungszeiten wie die doppelte Zahl der verfehlten 
Vorhersagen für die Beharrungszeiten; dann ist 
A x -f- C t die doppelte Zahl der Umschlagszeiten, 
-4, -f C 2 die doppelte Zahl der Beharrungszeiten, und es ergibt sich entsprechend den Formeln (9) und (10) 
(19) 
II 
A 3 -j- C, 
Ai Ci 
(20) 
E : 
AiH z 4- A 2 
(A t -¡-CjH' + fAi + Ci) 
Hierbei ist z zwar noch aus den vorgeschlagenenTemperatur-Vorhersagenzube- 
stimmen; immerhin kann sein wahrscheinlicher Wert aber aus den angestellten schwedi 
schen Sturmwarnungen vermutet werden. Das gesamte Gewicht der (a., 4- e 2 + b 2 + d.J Beharrungs 
zeiten im- Sturmwarnungsdienst bei Benutzung nur eines Schwellwertes ist [fa 2 + c,) \ k -\- (b 2 -|- d 2 )], 
(cu -j- c.J |T + (b 2 + d,) 
das durchschnittliche Gewicht einer Beharrungszeit mithin —— ; — —— ; ——; entsprechend ist 
das durchschnittliche Gewicht einer Umschlagszeit 
(cu 2 + c,) + (b 2 4" d,) 
fai + üi) |T -I- (b, 4- d t ) 
| T Demnach ist im schwe- 
(#i + o,) + (b t 4- dj 
dischen Sturmwarnungsdienst das Gewicht einer Umschlagszeit dividiert durch das Gewicht einer Be 
harrungszeit gleich dem Quotienten der soeben abgeleiteten Gewichte. Die Tatsache, daß bei Verwendung 
von Formel (10) das Gewicht einer stürmischen bzw. einer nicht stürmischen Umschlagszeit gegenüber 
einer stürmischen bzw. einer nicht stürmischen Beharrungszeit das Gewicht |That, ändert hieran 
nichts. In Formel (20) ist das Gewicht einer Umschlagszeit dividiert durch das Gewicht einer Behar 
rungszeit gleich H z ■ Fordert man nun, und diese Forderung dürfte durchaus berechtigt sein, daß bei 
Verwendung der Formel (20) z so festzusetzen ist, daß das Gewicht einer Umschlagszeit dividiert durch 
das Gewicht einer Beharrungszeit ebenso groß ist wie bei Verwendung der Formel (10) das durchschnitt 
liche Gewicht einer Umschlagszeit dividiert durch das durchschnittliche Gewicht einer Beharrungszeit, 
» (di \ k + Qh 4~ di) r — ( ß 2 4' c 2 ) X k 4“ (b 2 4- d 2 ) 
so folgt h' = — y h : 
(«1 4" c i) + (bi 4- di) (a 2 4* c.J 4" (b 2 4- d 2 ) 
Nach Formel (9) ist nun 
^ (a 2 4" c,j 4- (b 2 4* d 2 ) 
(«! 4" c,J + (bj + di) 
mierung: 
Dieser Wert in die letzte Gleichung eingesetzt ergibt nach deren Logarith- 
(21) • • - z — j + i lg [fa, 4- cj X k 4- (b t + di)\ — lg [(fl* 4- c.J }T 4- (b 2 + d.j\}: lgh 
Zusammenstellung Nr. 5. Werte von h und s nacht dem schwedischen 
und dem norwegischen Sturmwarnungsdienst. 
I 
II 
III 
IV 
h 2 
h * 
h z [ 
h - 
1920 
bS) 
22 .5 
23 > 
2 
5.595 0.699 
5.887 .678 
7.202 .748 
3.424 .620 
5.204 .683 
CU 
feil 
S3 
0 
R 
K 
& 
0 
Sh 
© 
a 
7.714 0.765 
6.766 .734 
11.167 .813 
6.449 .785 
7.696 .772 
‘M 
¡3 
A 
<0 
ÖD 
B 
m 
7.927 0.732; 
8.733 .768! 
13.314 .7711 
10.231 .765 
9.703 .7591 
1 
1920 2 1 
21 21 
22 21 
23 2 r 
22j 
6.928 0.731 
6.964 .723 
9.950 .776 
5.677 .714 
7.117 .735 
v 
h 
Z 
Nordöyan 
10.262 
0.780 
TÎ< 
Ona 
5.971 
.670 
Lister 
8.385 
.764 
r—t 
2 
7.855 
.732 
In der obigen Zusammenstellung Nr. 5 sind die aus den Windstärkemeldungen 115 ) nach Formel (21) 
berechneten Werte vor z und die zugehörigen nach Formel (9) berechneten Werte von h zusammengestellt; 
15 ) „P. Heidke“. S. 334 u, 335. Tabelle L Die Beobachtungen von Smögen, Uilängan und Hellisö blieben wegen 
ihrer Unsicherheit unberücksichtigt. („P. Heidke“. S. 342.)
	        
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