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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 54 (1926)

Kleinere Mitteilungen, 
1929 
9. D. „Württemberg“, H.-A. L., Kapt. Fr. Franck. 
a) Von Hamburg nach GUon. 
Am 6. Juli 1925. Im Kanal in der Nähe von Dungeness. Wache von 4h 
bis 8b Vm,: „Brieftaube zugeflogen, rechts Alum.-Ring Marke YAX 642 NU, links 
Gummiring 5> 372, rechte Schwinge Stempel K. Kirraldy, 12 Dalby Avenue, Bradfort, 
linke Schwinge 642.“ 
b) Von Montevideo nach Vigo. 
Am 22, November 1925, Mittagsort 30° 30‘ S-Br., 48° 12‘ W-Lg., Wachen von 
8h Ym. bis 4b Nm.: „Walfische und Haie beim Schiff, Große Felder und Streifen 
Fischlaich,“ 
10, M. $. „Odenwald“, H.-A. L., Kapt. ÖOetcken. 
Von Rosarto nach Hamburg, 
Am 7. Juni 1925, Mittagsort 31° 35 S-Br.,, 49° 35’ W-Lg., Wache von 4b 
bis 98h Ym,: „5* Vm. beobachteten bei einer Mondhöhe von etwa 25° am gegen- 
äberliegenden Horizont ONO einen Feuchtigkeits-Regenbogen (farblos) von etwa 
30° größter Höhe und etwa 6 Strich Horizontweite von halbstündiger Dauer,“ 
11. M. 8, „Ermland“, H.-A, L., Kapt. Eckhorn, 
a) Von Hongkong nach Shanghat. 
Am 14, Juli 1925, Mittagsort 23° 25’ N-Br., 117° 38’ O-Lg., Wachen von mittags 
bis zum Mittag des 15.: „Steuern auf südlichen Kursen einem Taifunzentrum aus 
dem Wege“, später „beigedreht auf Süd-Kursen“, 
13.Juli 1925 14. Julf 15.Juli 16.Ju!; 
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7.40) 
Bem.: Das Schiff steuerte mit nordöstlichen Kursen in das Südende der Formosa-Straße hinein; 
auf der Vormittagswache war Nordost-Wind Stärke 7, bedeckt und Regen, nach Mittag drehte der 
Wind gegen den Ührzeiger über NNO auf Nord an Stärke zunehmend, bei stark fallendem Barometer. 
Die Sturmmitte näherte sich mit nordnordwestlicher Richtung der Formosa-Straße, In der Straße 
wurde die Richtung westlicher und zog nördlich am Schiff vorbei. Windrichtung wurde dabei von 
Nord bis West Stärke 12 angegeben, tiefster Barometerstand 726, um 6h Nm, Später wurde der Wind 
SW bis Süd, allmählich abnehmend, bei steigendem Barometer, 
Das Manöver, mit Südkursen auszuweichen, war von ausgezeichneter Wirkung, weil e& noch 
rechtzeitig begonnen wurde, denn die Drehung des Windes am Nachmittag des 14, ließ erkennen, daß 
das Schiff auf der linken Seite der Sturmbahn war. 
b) Fon Port Said nach Marseille. 
Am 30, September 1925 6b 12m Nm. passierten Messina, Wache von 8b 
bis 12h Nm. „Passierten Stromboli in 5 Sm Abstand. Vulkan in Tätigkeit, etwa 
alle 5 bis 10 Minuten Feuergarben emporschleudernd.“ 
12, D. „Emden“, H.-A. L., Kapt, G. Schröder. 
a) In Taltal. 
Am 2%. Oktober 1925, „Ab heute 2b Nm, chilenische Zeit bemerkte um die 
Sonne einen Kreis, der die Regenbogenfarben enthielt. Entfernung des Kreises von 
der Sonne 9°, Mit fallender Sonne löste sich der westliche Halbkreis auf, so 
daß nur der östliche blieb. Dieser war um 3b 15m bereits zu 1/,-Kreis zusammen. 
geschrumpft und hatte die Außenseite der Sonne zugedreht )©. Am Himmel 
standen nur Zirruswolken, Das Bild verschwand um 4b 15m Nm, Gamper, 4. Off.“ 
b) Fon Caleta Buena nach Balbott. 
Am 15. bis 17. Oktober 1925 von 4° 51’ S-Br., 81° 29' W-Lg. bis 3° 25’ N-Br. 
80° 21’ W-Lg. finden sich täglich Eintragungen über Auftreten vieler Hammer-
	        
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