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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte. — 1923. Heft 4.
Vorbemerkungen zur Tabelle der Einzelaufstiege.
In diese Tabelle 2 wurden von jedem Seefahrtstage je zwei Messungen, möglichst die zeitlich
am weitesten auseinanderliegenden, von Hafentagen je einer, im ganzen 93 von 112 Aufstiegen auf
genommen. Für während der Fahrt wegen ungünstiger Witterung ausgefallene Aufstiege wurde die
Bodenbeobachtung der betreffenden Tageszeit eingesetzt; Tage, an denen in Häfen kein Aufstieg statt
fand, wurden jedoch nicht in dieser Weise ergänzt. Die Begründung dieses Verfahrens siehe bei
Wegen er und Kuhlbrodt 1. c. S. 20.
Die Zeitangaben beziehen sich auf mittlere Ortszeit, die Breite ist stets nördlich, die Länge west
lich von Greenwich. In den einzelnen Höhenspalten ist die Richtung der Resultante in Graiden eines
Vollkreises von N über E (90°), die Geschwindigkeit der Resultante und der N- und E-Komponente in
Sekundenmetern gegeben; W- und S-Komponenten sind als E- bezw. N-Komponenten mit negativem
Vorzeichen ausgedrückt. In den Fällen, wo die Wolkenhöhe durch einwandfrei beobachtetes Ein
tauchen des Ballons in die Wolken festgestellt werden konnte, ist diese in die letzte Spalte eingetragen.